Serie Bundestagswahl: Interview mit Christian Petry (SPD)

Christian Petry, MdB St. Wendel
Foto: Christian Petry, MdB

Vor der Bundestagswahl am 26. September 2021 haben wir allen Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis St. Wendel die Möglichkeit gegeben, ein Interview mit wndn.de zu führen. Heute steht uns der SPD Bundestagsabgeordnete Christian Petry Rede und Antwort.

wndn.de: Erzählen Sie kurz was über sich!

Christian Petry: Ich bin Christian Petry, Jahrgang: 1965, geboren in Neunkirchen/Saar, 2 Kinder. Ich wohne in Welschbach, von Beruf bin ich Dipl.-Verwaltungswirt. Seit 2014 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2018 Europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Ich wollte immer schon mitreden und aktiv mitgestalten, statt nur politischer Beobachter zu sein. Seit meiner Jugendzeit bin ich deshalb in der SPD aktiv. Gerade die Kommunalpolitik war und ist für mich persönlich der Grund, warum ich Politik mache. Die Anliegen, die Kritik und die Ideen der Menschen vor Ort sind bis heute der Antrieb meiner politischen Arbeit.

Warum kandidieren Sie für den Bundestag?

Als Ortsvorsteher und Mitglied im Gemeinderat arbeite ich seit über 30 Jahren mit vielen Menschen in der Kommunalpolitik zusammen. Mir ist es wichtig, dass Politik nicht „von oben herab“ gemacht wird, sondern mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes zusammen. Ich will die Menschen mitnehmen und Politik greifbar machen. Diese Möglichkeit biete ich als Abgeordneter durch meine Präsenz im Saarland und in Berlin.

Wofür steht Ihre Partei? Warum engagieren Sie sich in ihr?

Die SPD steht wie keine andere Partei für soziale Politik und für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen. Persönlich engagiere ich mich in der SPD, weil ich meinen Beitrag dazu leisten möchte, dass die sozialdemokratischen Grundwerte fester Bestandteil der Politik sind – egal, ob auf kommunaler Ebene oder in der Bundespolitik.

Was gefällt Ihnen besonders gut an unserer Region, was könnte man verbessern?

Besonders stolz bin ich auf die vielfältige Vereinsstruktur in unserem Wahlkreis. Die ehrenamtliche Arbeit, die dabei gemacht wird, stellt den Kitt unserer Gesellschaft dar! Als Saarländer, aber auch als europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion schätze ich besonders die Nähe zu unseren Nachbarinnen und Nachbarn in Luxemburg und Frankreich. Die Intensität der grenzüberschreitenden Freundschaft spürt man hier besonders. Eines meiner wichtigsten politischen Ziele für die kommenden Jahre ist das Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land zu reduzieren. Niemand darf Nachteile aufgrund seines Wohnortes riskieren – weder beruflich noch im Privaten. Kitas, Schulen, Jobs, Bus und Bahn, Medizin: Die Chancen müssen für alle gleich sein – egal, wo.

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin
Share on telegram

ANZEIGEN