Richtfest am Gymnasium Wendalinum-der neue Pavillon soll schon im nächsten Schuljahr genutzt werden

Trotz des fehlenden Dachgebälks durfte das traditionelle Richtfest auch am Neubau des Klassenraum-Pavillons am Gymnasium Wendalinum selbstverständlich nicht fehlen. Also wurde der Richtbaum eben am obersten Gerüst, neben dem Flachdach, befestigt und der Richtspruch in Höhe des zweiten Geschosses verlesen. Denn „ein bisschen abergläubig sind wir doch alle und dann darf das selbstverständlich nicht fehlen“, wie es Landrat Udo Recktenwald ausdrückte. 



Nachdem das Schnapsglas im Rohbau zerdepperte, durften sich die Besucher dann auch das Gebäude näher ansehen. Im Erdgeschoss ist neben einem großen Mehrzweckraum auch ein Musiksaal eingeplant, dazu eine Toilettenanlage, Teeküche, Lehrerzimmer und sonstige Nebenräume. Das Obergeschoss bietet ein Platzangebot für 4 Klassenräume sowie Kunsträume inklusive Nebenräume. Außerdem wird in der Neubau durch den Einbau einer Aufzugsanlage vollständig barrierefrei sein. Der Neubau soll insgesamt 3,5 Millionen Euro kosten und zum Schuljahresbeginn 2021/22 fertiggestellt sein. 

„Am 20. August 2018,19 Tage nach meinem Dienstantritt fand meine erste Besprechung des Bauhaushalts mit der Kreisverwaltung statt. (…) In diesem Gespräch haben wir auch über die Platzproblematik am Gymnasium Wendalinum gesprochen und die Lösung durch einen Neubau angerissen.“, erzählte Schulleiter Alexander Besch. Dass man bereits 2 Jahre später das Richtfest feiern konnte, hängt an mehrere Faktoren. Als einer davon wird die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung, mit ausführenden Firmen und dem Kollegium genannt. Hauptgrund ist jedoch sicherlich, dass jedem klar war, dass am Gymnasium Wendalinum ein Platzproblem herrscht, das behoben werden muss. Das altehrwürdige Gebäude wurde ursprünglich für 400 Schülerinnen und Schüler geplant, mittlerweile lernen, arbeiten und leben jedoch um die 1000 Menschen in dem Schulhaus. Durch die Fünfzügigkeit und die Veränderungen in dem Kurssystem mussten bereits vier Klassenraummodule angemietet werden, um die Platz-Situation zu entspannen. Damit dies kein Dauerzustand werden muss, wurde in den freistehenden Pavillon investiert. Und Landrat Udo Recktenwald ist froh, dass man hier investierte, denn „Investitionen in unsere Schulen sind Investitionen in die Bildung, Investitionen in die Zukunft unserer Kinder. Und das ist gut angelegtes Geld! Schließlich ist es unsere Aufgabe, unsere Schulstandorte zu stärken und optimale Bedingungen sicherzustellen.“ 

Diese optimalen Bedingungen kann man bereits im Rohbau erkennen. Denn nicht wenige der Besucher stellten beim „Blick aus den Klassenräumen“ fest, dass man in dieser idyllischen Lage eigentlich gerne wieder zur Schule ginge. 

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