Polizei warnt vor Goldbarren-Trick

Symbolbild

Im Oktober 2023 fiel eine Saarbrückerin einem besonders raffinierten Betrug zum Opfer, als sie von einem falschen Kriminalbeamten überzeugt wurde, Goldbarren zu kaufen und diese zur vermeintlichen Unterstützung von Ermittlungen vor ihrer Haustür zu deponieren. Die Betrüger gingen dabei so weit, einen falschen Goldbarren als angeblichen Ersatz zu platzieren, um das Vertrauen der Frau zu gewinnen und sie zu weiteren Käufen zu bewegen. Der Schaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Eurobetrag. Das Landespolizeipräsidium sowie Seniorensicherheitsberater warnen vor solchen Betrugsmaschen und bieten wertvolle Tipps, wie man sich schützen kann:

  • Die Polizei fordert niemals Wertgegenstände oder Bargeld.
  • Bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen und nicht erneut abheben.
  • Im Zweifel die Identität des Anrufers überprüfen und sich nicht unter Druck setzen lassen.
  • Kontakt zu Vertrauenspersonen aufnehmen oder direkt die Polizei unter bekannter Nummer oder 110 anrufen, ohne Rückruffunktion zu nutzen.
  • Keine Details zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen preisgeben.
  • Niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte übergeben oder überweisen.

Im Landkreis St. Wendel wurden in den letzten Wochen zahlreiche, allerdings erfolglose, Versuche solcher Betrugsanrufe registriert. Die Bevölkerung ist angehalten, weiterhin wachsam zu sein. Für weitere Informationen, Vorträge und Beratungen stehen die ehrenamtlichen Seniorensicherheitsberater zur Verfügung.

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