Über Herausforderungen und Zukunftspläne

Peter Klär im Interview: Klarer Sieg für den Bürgermeister von St. Wendel

Peter Klär CDU

Vergangenen Sonntag  wurde der amtierende Bürgermeister von St. Wendel mit einem deutlichen Wahlergebnis von über 60 Prozent erneut ins Amt gewählt. In unserem Interview spricht Peter Klär über seine Gefühle nach der Wahl, seine Pläne für die Zukunft und die Herausforderungen, die vor ihm liegen.

Vergangenen Sonntag wurden Sie erneut zum Bürgermeister der Kreisstadt St. Wendel gewählt. Mit ein paar Tagen Abstand — ist jetzt erstmal eine Last abgefallen oder hatten Sie mit einem solch klaren Ergebnis gerechnet? 

„Ich hatte ein sicheres Gefühl, dass es keine Stichwahl geben würde“, erklärt der Bürgermeister. „Dass es über 60 Prozent werden, war umso schöner. Das ist eine Anerkennung für meine Arbeit und die der gesamten Stadtverwaltung. So ist unser Gesamtwerk gewürdigt worden. “ Der klare Wahlsieg sei auch ein Vertrauensbeweis der Wählerinnen und Wähler, der ihn dazu verpflichte, genauso entschlossen weiterzuarbeiten wie bisher.

Was möchten Sie Ihren Wählerinnen und Wählern sagen?

„Ich bin sehr dankbar für diesen großen Vertrauenszuspruch.“ Dieses Vertrauen sei für ihn eine Verpflichtung, die Arbeit ohne Pause fortzusetzen und die Themen, die vor der Stadt liegen, weiter anzugehen. Dabei sei er optimistisch, dass auch die geänderte Stadtratsmehrheit stabile Verhältnisse schaffen werde.

Was möchten sie den 38,22% der Bevölkerung versprechen, die Sie vergangenen Sonntag nicht gewählt haben? 

„Bei  so  einem  demokratischen  Wahlvorgang  gibt  es  immer  die  Entscheidung  zwischen  mehreren  Personen. Aber auch zwei der Unterlegenen sind weiterhin Teil des Stadtrats und ich bin überzeugt, dass sie die anstehenden Projekte stützen werden.“ So möchte Klär versichern, dass die Stimmen, die am Sonntag ihr Kreuz an anderer Stelle gesetzt haben, nicht ungehört bleiben. 

Vor der Wahl haben Sie in unserem Interview gesagt, dass das erste Projekt, das sie angehen, das Missionshaus sein wird und das wichtigste Thema das Thema Wohnen (für junge Menschen) sein wird. Bleibt das so und wie werden die ersten/nächsten Schritte dazu aussehen?

Die ersten Projekte, die nach der Wahl angegangen werden, sind bereits klar definiert. „Das Missionshaus und das Thema Wohnen für junge Menschen bleiben Prioritäten“, bestätigt der Bürgermeister. Die nächste Stadtratssitzung werde sich erneut mit diesen Themen befassen, um die Arbeit ohne Unterbrechung fortzusetzen.

Was sagen Sie zu den Wahlergebnissen im Stadtrat? Überraschen Sie diese und wenn ja warum? 

Das Wahlergebnis im Stadtrat habe ihn nicht überrascht, betont der Bürgermeister. „Wichtig  ist  für  mich,  dass  meine  Stammpartei,  meine  Heimatpartei,  die  CDU  weiterhin  sehr deutliche  Mehrheit  hat,  die  natürlich  auch Verpflichtung ist, dadurch dass ein Sitz verloren gegangen ist, nochmal  stärker mit  allen  zusammenzuarbeiten.“ 

Neu hinzugekommene Akteure wie die ProWND-Vereinigung könnten die Diskussionen beleben und zu vertieften Auseinandersetzungen führen, was der demokratischen Meinungsbildung zugutekomme. „Das  sind  ja  auch  sehr  aktive  St. Wendeler Bürgerinnen  und  Bürger,  die  weniger  eine  Partei-Bindung  haben.  Ich  glaube,  das  bringt  auch  eine  gewisse  Neuerung  in  den  Stadtrat  mit  rein,“ sagt Klär über die neu gegründete Partei, die es gleich mit 6,3% und damit zwei Sitzen in den Stadtrat geschafft haben.

Für die ganze Stadt gesehen, gebe es auch in den Ortsräten viel Veränderung. Dazu hat der Bürgermeister eine klare Meinung: „Das  zeigt  mir,  dass  die  Menschen  sich sehr bewusst  und  differenziert im  Wahllokal  entschieden  haben. Das finde ich gut.“

Herausforderungen und finanzielle Stabilität

Als größte Herausforderung sieht der Bürgermeister die Stabilität der kommunalen Finanzen. „Es ist entscheidend, dass mehr Geld vom Land in den kommunalen Finanzausgleich fließt. Ohne stabile finanzielle Grundlagen werden viele Infrastrukturprojekte schwierig umsetzbar sein.“ Der Bürgermeister plant, sich verstärkt in die Diskussionen einzubringen, um sicherzustellen, dass die kommunalen Finanzen ausreichend unterstützt werden.

Abschließend zeigt sich der Bürgermeister zuversichtlich: „Die Projekte, die wir begonnen haben, werden wir fortsetzen. Besonders die Sporthalle, für die wir bereits Unterstützung vom Innenminister zugesagt bekommen haben.“ Mit dem klaren Auftrag der Wählerinnen und Wähler im Rücken will er die begonnenen Initiativen weiter vorantreiben und St. Wendel auch in Zukunft erfolgreich gestalten.

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