Persönlichkeiten im St. Wendeler Land – 10 Fragen an … Martina Weiand

Martina Weiand ist 62 Jahre jung, verheiratet und lebt in Winterbach. Sie ist Mutter einer Tochter, Assistentin der Geschäftsleitung im Globus und Kreistagsmitglied. Zu ihren Hobbys zählt sie Wandern und Fotografieren.

Martina, Wie sieht ein typischer Tag in Ihrem Leben aus?

„Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker, nach der Dusche ein kleines Frühstück und nach dem Lesen der Zeitung geht es Richtung St. Wendel zum Globus, wo ich ganztags berufstätig bin.“



Welche Aufgaben nehmen Sie als Assistenz der Globusleitung wahr?

„Die klassische Arbeit der Assistentin gibt es, bedingt durch die moderne Technik, nicht mehr. Ich arbeite in sehr vielen Projekten mit: z.B. die Organisation des Globus Kinderumwelttag, Projektteam Weihnachten, etc. Ich bearbeite die Kundenreklamationen und halte Workshops zum Thema „Kundenorientierung“. Besuchergruppen führe ich durch den „Gläsernen Globus“ mit dem Blick hinter die Kulissen und informiere die Teilnehmer über das Unternehmen: Standort, Leitbild und Werte, Garantien und vor allem das Thema „Von Hand mit Herz“ – die Produktionsbereiche, dort wo unsere Mitarbeiter selbst etwas herstellen. Hier informiere ich sehr intensiv über das Thema Qualitätskontrolle. Auch Schüler besuchen den Gläsernen Globus und informieren sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Globus. Aktuell- aufgrund Corona -werden keine Führungen durchgeführt – schade, die Arbeit fehlt mir sehr.“

Wie würden Sie Ihre Tätigkeit im Kreistag beschreiben?

„Meine Kreistagsarbeit ist vielfältig. Ich bin in verschiedenen Ausschüssen tätig: Schule, Kultur und Sport, Arbeit, Soziales und Wirtschaft, Werksausschuss Kultur. und Bildung, Jugendhilfeausschuss.

Die Aufgaben sind interessant und ich versuche die Arbeit im Kreistag immer aus der Brille der Bewohner des Landkreises St. Wendel zu sehen. Ein besonderes Erlebnis stellte die Zustimmung zur Ansiedlung des Centerparks dar.“

Was mögen Sie besonders am St. Wendeler Land?

„Die wunderschöne Landschaft und die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen in unserer Region.“

Was würden Sie sich für den Landkreis wünschen?

„Toleranz und Rücksichtnahme – gerade in dieser besonderen Situation, Freundlichkeit“



Was ist Ihr Lieblingsort/Geheimtipp im St. Wendeler Land?

„Es gibt sehr viele schöne Ort in unserem Kreis. Ich schätze meinen Heimatort Winterbach, die Stadt St. Wendel, ferner den Schaumberg und natürlich unseren einzigartigen Bostalsee. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Ort und Besonderheiten, die unseren Kreis als überaus liebens- und lebenwert erscheinen lassen. Ich empfinde es als ein ganz großes Geschenk in einer so wunderschönen Region leben zu dürfen.“

Was bedeutet Heimat für Sie?

„Heimat bedeutet für mich Vertrautheit, sich geborgen fühlen und den Kontakt zu Menschen zu haben, bei denen man sich wohl fühlt und von denen man Wertschätzung erfährt.“

Wer ist Ihr großes Vorbild?

„Meine erste Teamleiterin bei Globus – Ruth Volz und meine ehemalige Mathe Lehrerin Rosel Wahlen in Theley an der Realschule, zu der ich heute immer noch ein freundschaftliches Verhältnis pflege. Beide sind ein Vorbild im beruflichen, wie im privaten Leben“

Was gibt Ihrem Leben die besondere Würze?

„Meine Familie, mein Freundeskreis – Zufriedenheit, mein Wasserglas ist noch halb voll – aber auch ein gutes Glas Wein am Abend mit meinem Mann.“

Wie würden Sie die „St. Wendeler Mentalität“ beschreiben?

„Hier kennt Jeder fast Jeden – Offenheit und Vertrautheit prägen unsere Stadt.“

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