Partnerschaft der Gemeinschaftsschule Marpingen mit dem Lycée Schuré im Elsass wird mit einer Reise nach Paris weitergeführt

Der Austausch geht in die dritte Runde. Seit 2016 besteht zwischen der Oberstufe der Gemeinschaftsschule Marpingen und dem Oberstufengymnasium Lycée Schuré im elsässischen Barr eine intensive Partnerschaft. Diese hat bisher mehr als 120 Schülerinnen und Schüler aus dem Saarland und dem Elsass auf gemeinsamen Studienfahrten nach Berlin, Straßburg und Brüssel zusammengebracht. In der nun gestarteten dritten Runde wird es nach zwei Tagen des Kennenlernens im Saarland im Frühjahr für eine Woche nach Paris gehen. Dieses Kennenlernen ist für Muriel Nickels aus Barr und Markus Mörsdorf von der Marpinger Gemeinschaftsschule, die beiden Organisatoren des Austauschprojektes, wichtig, damit das Eis zwischen den 16-18-Jährigen bricht. Auch können erste Erfahrungen im interkulturellen Austausch und mit der Zweisprachigkeit gemacht werden.

Im Dezember des letzten Jahres kamen die französischen Partner schon ins Saarland. 25 Schülerinnen und Schüler aus Barr sowie gleichviele aus Marpingen erhielten in einem zweisprachigen Theaterworkshop unter der Leitung von Jochim Jokisch, Schauspieler am Saarbrücker Staatstheater, einen Einblick in die Welt des Schauspiels. Zuvor waren im Rahmen eines Speed-Datings bereits die anfängliche Distanz überwunden und erste Kontakte geknüpft worden. Alle bemühten sich, in der Sprache des Partners zu kommunizieren, die sie nun zwei Tage begleitete. Die Exkursion zum Weltkulturerbe Völklinger Hütte machte nicht nur die Elsässer, sondern auch einige Saarlänger mit der Bedeutung von Kohle und Stahl für das Saarland und die deutsch-französischen Beziehungen bekannt. Vertieft wurde dieser Einblick in einer bilingualen Führung durch das Historische Museum des Saarlandes.

Rundum gelungen waren diese beiden Tage des Kennenlernens, die auch einige Unterschiede in Mentalität und Denkweise sichtbar machten. „Doch genau das sind unsere Anknüpfungspunkte“, erklären die beiden Organisatoren aus Barr und Marpingen. Diese Beobachtungen waren und sind Grundlage für Gespräche mit und unter den Schülerinnen und Schülern. So lernen sie nicht nur die französischen bzw. deutschen Nachbarn kennen, sondern auch einiges über sich selbst und die eigene kulturelle Prägung. Auf jeden Fall werden die Oberstufenschüler aus Barr und Marpingen Ende März auf „alte Bekannte“ treffen, wenn sie sich gemeinsam auf den Weg in die französische Hauptstadt machen. 

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