Umwelt-Campus Birkenfeld

Nonprofit- und NGO-Manager*innen von morgen praxisnah ausbilden!

Umwelt Campus BirkenfeldNonprofit- und NGO-Manager*innen von morgen praxisnah ausbilden
Studierende des Umwelt-Campus beschäftigen sich mit den Nachhaltigkeitszielen, Foto: Julian Regel

Im Oktober 2021 startet am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier der völlig neu designte Bachelor-Studiengang „Nonprofit und NGO-Management“ – Studierende haben die Wahl zwischen einer grundständig klassischen oder einer dual praxisintegrierten Variante.

An der Lösung gemeinwohl-orientierter Fragestellungen im Berufsleben mitwirken – das wünschen sich viele junge Menschen. Der Nonprofit- und NGO-Sektor bietet steigende Chancen zur Bewältigung der Herausforderungen im Bereich Klima, Umwelt, Humanitäre Hilfe, Fair Trade bzw. Soziales.

Ziel des gebührenfreien, interdisziplinären und nachhaltigkeitsorientierten Studiengangs am Umwelt-Campus ist es, Studierende in die Lage zu versetzen, ins Management von Nonprofit-Organisationen einzusteigen. Die Regelstudienzeit beträgt drei Jahre und das praxisnahe Studium kann zum Winter- und Sommersemester aufgenommen werden. Ab sofort sind die Bewerberportale dafür offen.

Angehende Studierende, die die klassisch grundständige Variante des Studiengangs „Nonprofit und NGO-Management“ studieren wollen, suchen sich zu einzelnen Studieninhalten unterschiedliche Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) für Praktika und Projekte aus. Die Tätigkeitsfelder dürfen dabei stark variieren: So kann man z.B. im sozial-humanitären Bereich starten, dann den Naturschutz unterstützen und später etwa Bildungs- oder karitative Arbeit kennenlernen. Die Praxisanteile sind gegenüber anderen vergleichbaren Bachelor-Studiengängen erhöht. Vorteil ist, man ist in den Semesterferien nicht an eine Organisation gebunden und hat mehr frei verfügbare Zeiten.


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Studiert man die empfohlene dual praxisintegrierte Variante, dann sucht und verbindet man sich für den Studienverlauf per Praktikantenvertrag an eine kooperierende NGO/NPO und lernt so tiefer den ausgewählten Bereich kennen. Oft wird dies auch finanziell honoriert. Nicht nur blanke Theorie: In der vorlesungsfreien Zeit werden dann Praxisphasen in den Institutionen verbracht. In Summe kann so während des Studienverlaufs insgesamt über ein Jahr an Praxiserfahrung gesammelt werden. Die Bodensee-Stiftung, die Deutsche Umwelthilfe und der Global Nature Fund sind bereits als erste namhafte Kooperationspartner gelistet. Weitere Nonprofit-Einrichtungen sind in aussichtsreichen Gesprächen. Vorteil für die dual Studierenden: neben den Aussichten auf eine angemessene Vergütung während der vorlesefreien Zeiten findet eine noch engere Verzahnung zwischen Studieninhalten und Praxis statt. Frisch an der Hochschule erworbenes Wissen kann direkt angewendet werden.
Eine Stiftung, ein großer Sportverein, eine starke Gewerkschaft, eine Partei, Sozialverbände, karitative und edukative Einrichtungen können also neben klassischen eingetragenen Vereinen eine Option sein. Auch gemeinnützige gGmbHs, Genossenschaften oder Berufsverbände, die kompetenten Nachwuchs suchen, wollen den anstehenden Generationswechsel selbst mit ausbilden.

Es gilt, die Besonderheiten im Nonprofit-Bereich früh kennenzulernen und zu erkennen, dass sich während und nach dem akademischen Abschluss viele spannende, abwechslungsreiche und später auch solide bezahlte Tätigkeitsfelder ergeben können.

„Der Umwelt-Campus, der dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, setzt sich damit neue Ziele in der gemeinwohlorientierten Ausbildung“ erklärt Prof. Dr. Klaus Rick, der den Studiengang gestaltet. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur der TU Kaiserslautern arbeitet bereits seit Jahrzehnten aus Managementsicht mit NGOs zusammen, er sieht den Benefit auch aus der Perspektive von Unternehmen, die sich mit NGOs beraten.

Diese Erfahrungen hat Rick, Lehrgebiete u.a. Nachhaltige Unternehmensführung und Corporate Responsibility, in das neue Angebot mit eingebaut: „Mein Ziel ist es, eine breite, und wissenschaftlich fundierte Kenntnisvermittlung bei hoher Praxisintegration zu erreichen, um Absolvent*innen bestmöglich auf die beruflichen Anforderungen im
Nonprofit-Bereich vorzubereiten. Hierbei freue ich mich auf den aktuellen auch weit überregionalen Zulauf.“ Mit einer ganzen Reihe von Nonprofit-Organisationen, u.a. im Natur- und Artenschutz, bei kirchlichen, sozialen und humanitären Einrichtungen werden die Vorbereitungen für künftige Kooperationen getroffen, um ein attraktives Studieren zu
sichern. Neben den dualen Kooperationsverträgen werden Gastvorträge, Praktikumsplätze, Kleinsponsorings und Seminarbeiträge gebündelt.

Am 22. Juni findet am Umwelt-Campus Birkenfeld von 16:30-19:30 Uhr eine virtuelle Infoveranstaltung statt um sich generell über die Studienmöglichkeiten zu informieren. Auch der neue Studiengang „NGO & Nonprofit-Management“ wird dabei vorgestellt. Darauf folgend findet am 23. Juni von 15:00-19:00 Uhr ein virtuelles Symposium „Non-Profit-
Management – New Impulses for Global Sustainability“ statt. Weitere Informationen dazu unter www.umwelt-campus.de.

Der Studiengang „Nonprofit und NGO-Management“ in den beschriebenen zwei Varianten wird ab Wintersemester 2021/22 am Umwelt-Campus Birkenfeld angeboten und man kann sich ab sofort dafür bewerben. Der Studiengangsbeauftragte Prof. Klaus Rick erteilt gern weitere Auskünfte und freut sich über die Kontaktaufnahme und steht auch bezüglich Kooperationsinteressierten für Fragen unter ngo-management@umwelt-campus.de zur Verfügung.

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