Neues Einsatzfahrzeug stärkt Katastrophenschutz

Fotografin: Carolin Stauner, Landkreis Neunkirchen

Gemeinsame Anstrengungen im Katastrophenschutz der Landkreise Neunkirchen und St. Wendel mündeten in der Übergabe eines neuen Utility Vehicles (UTV) an die Feuerwehr in Illingen. Dieses Fahrzeug, das für vielfältige Einsatzmöglichkeiten konzipiert ist, symbolisiert die fortlaufende und erfolgreiche Kooperation beider Kreise in Katastrophensituationen, wie jüngst bei Hochwassereinsätzen demonstriert.

Landrat Sören Meng und Dennis Meisberger, Erster Beigeordneter des Landkreises St. Wendel, betonten die Bedeutung der engen Zusammenarbeit für den Bevölkerungsschutz. Meng äußerte: „Wir sind stolz darauf, dass wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam schnell und effektiv auf mögliche Katastrophensituationen reagieren können. Die Beschaffung des Utility Vehicle ist ein weiterer Beweis für die gute Abstimmung und Unterstützung zwischen unseren Landkreisen.“ Meisberger ergänzte: „Der Katastrophenschutz besitzt im Landkreis Sankt Wendel höchste Priorität… Damit wir gerüstet sind, schnell reagieren, unsere Hilfsorganisationen unterstützen können. Katastrophen jedweder Art machen natürlich nicht vor politischen Grenzen halt.“

Bereits im Einsatz bewährte sich das UTV bei der Personensuche und bei Hochwassereinsätzen. Die regelmäßige Ausbildung der Feuerwehrkräfte garantiert dabei stets die Einsatzbereitschaft. Illingens Bürgermeister Andreas Hübgen, Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack und Wehrführer Sascha Cattarius dankten für das Fahrzeug, das insbesondere bei Starkregenereignissen seine Stärken ausspielte: „Unwetter machen vor kommunalen Grenzen nicht halt und treten durch den Klimawandel immer häufiger auf. Daher ist eine Stärkung des Katastrophenschutzes, auch interkommunal, sehr wichtig.“

Die Kooperation erstreckt sich auch auf weitere Projekte, wie ein gemeinsames Logistikkonzept und den Ausbau des Hochwasser- und Starkregenschutzes, inklusive der Installation von Wetterstationen. Die Zusammenarbeit in der Ausbildung, bei Übungen und der Kommunikationssicherheit wird fortgesetzt und intensiviert, wobei auch der Saarpfalz-Kreis einbezogen wird, um die Effizienz im Katastrophenschutz weiter zu erhöhen.

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