Neuerscheinung „Heimat: Eine Hymne an Deutschland in Gedichten“ mit einem Beitrag von Landrat Udo Recktenwald

St. Wendel. Heimat – ein Begriff, der zurzeit eine wahre Renaissance erfährt. Ein Begriff, der Emotionen weckt. Bei fast jedem. Das dachte sich auch eine deutsche Tageszeitung, die ihre Leser im Sommer vergangenen Jahres aufforderte, Gedichte und Reime zum Thema „Heimat“ einzureichen. Die Resonanz sei überwältigend gewesen. Die besten 76 Beiträge erscheinen nun in Buchform.

Einer der Autoren: der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald. „Wir haben das große Glück, in einer wunderschönen Heimat zu leben. Das wissen wir Einheimische – warum sollen es auch nicht andere Menschen erfahren, und warum nicht durch ein Gedicht?“, merkt der studierte Germanist Recktenwald an. Dass sein Gedicht, das den Titel „Geborgen“ trägt, nun zu den besten eingereichten Werken gezählt wurde und mit anderen Beiträgen in Buchform erscheint, habe ihn überrascht.

 

„Und mich natürlich auch ein stückweit stolz gemacht, vor allem, weil auch unsere Region in diesem Buch vertreten ist“, so Recktenwald weiter. „Schließlich ist das St. Wendeler Land meine Heimat. Eine Heimat mit einem großartigen kulturellen Erbe, angefangen bei den Kelten und Römern; eine Region, die mit dem Ringwall, dem Schaumberg oder dem Bostalsee über einzigartige Landmarken verfügt und die vor allem dank der Menschen eine liebens- und lebenswerte Heimat ist. Eine Heimat, in der ich mich zu Hause, geborgen fühle. So ist die Idee zu diesem Gedicht spontan entstanden. Vielleicht finden sich einige unserer Bürger in meinen Zeilen wieder – und vielleicht macht es einige Leser, die zum ersten Mal über das St. Wendeler Land lesen, auf unsere Heimat neugierig.“

Heimat: Eine Hymne an Deutschland in Gedichten, riva Verlag, 8,99 Euro, ISBN: 978-3-7423-0533-6.

 

„Geborgen.“

von Udo Recktenwald

Wo einst die Römer und die Kelten

am Schaumberg, Hochwald, sich gesellten,

liebreizend nette Menschen säumen

am Bostalsee in Urlaubsträumen

wo Zauberwälder, satte Wiesen,

klare Wasser munter fließen,

ruht sie geborgen, meine Hand,

zu Hause im St. Wendeler Land.

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