Musiker rocken im Saalbau zum Kirmesabschluss

Da es Corona-bedingt in diesem Jahr auf dem Kirmesplatz kein Festzelt geben wird, präsentiert die Kreisstadt St. Wendel am Donnerstag und Freitag, 28. und 29. Oktober, im Saalbau ein unterhaltsames Alternativprogramm für jeden Geschmack. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf.

Am Donnerstag, um 20 Uhr, laden der Musikverein Urweiler und das Stadtorchester 1865 Harmonie unter Leitung von Sven Hoffmann zur Kirmesserenade ein. Im Rahmen dieses unterhaltsamen musikalischen Abends werden interessante Überraschungsgäste erwartet. „Zum Beispiel wird der in der saarländischen Blasmusikszene bekannte Werner Bäumchen, das Urgestein des Eisenbahnorchesters Harmonie St. Wendel, aus dem Nähkästchen plaudern und sicher die ein oder andere Anekdote zum Besten geben“, verrät Bürgermeister Peter Klär. Mit einem Kirmestanz wurde der Saalbau im Oktober 1961 eingeweiht, 60 Jahre später erklingt die Kirmesserenade am gleichen Ort, so schließt sich der Kreis.

Ein Spektakel der besonderen Art erwartet die Besucher am Freitag, ab 20 Uhr, beim St. Wendeler Rock-Pop-Abend. Varus, die Top-Cover-Band aus St. Wendel, begibt sich auf akustische Mission und arrangiert Bekanntes und weniger Bekanntes aus Rock, Pop und Klassik. Spielfreude pur zeigen die sieben Musiker, die sich durch ihren perfekten Sound und leidenschaftliche Liveauftritte einen genialen Ruf erspielt haben, immer wieder. Entsprechend begeistert fallen die Kritiken für die Band aus.

Gleich mehrere Jahrzehnte Blues- und Rockgeschichte lassen Rudi „Gulli“ Spiller mit seinen Smokin’Strings auf der Bühne des Saalbaus auferstehen. Mal sehr emotional, dann wieder richtig rockig, sorgen die drei Vollblutmusiker für ausgelassene Stimmung. In eigenen Interpretationen kommen die Songs von Dire Straits über Cat Stevens bis zu Van Morrison daher. „Das Publikum wird sich mitreißen lassen, wenn sich ruhige, entspannende Lieder abwechseln mit lauten Stücken, krachend und effektvoll wie ein Feuerwerk“, ist sich Klär sicher.

Lena Haffner, Singer-Songwriterin aus St. Wendel, begeistert mit handgemachter Musik und authentischen Texten. Ihr gelingt immer wieder das Kunststück, von Anfang an eine gute Verbindung zum Publikum aufzubauen, unverkrampft und natürlich. Oft wird sie mit der amerikanischen Sängerin Joan Baez verglichen.

Der Eintritt an beiden Tagen ist frei. Es gilt die 3G-Regel.

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