Mosberg-Richweiler: Ein Dorf im Gruselfieber

Ein wahres Horrorspektakel fand an Halloween in Mosberg-Richweiler statt und wer dort seinen Abend nicht verbrachte, hat mit Sicherheit etwas verpasst. Das „Haunted Village“ zog am Abend des 31. Oktobers 1700 Besucher in den kleinen Ort, wo sie von zahlreichen schaurigen Gestalten auf der Gruselstrecke erschreckt wurden.

Was auf der Strecke auf die Besucher lauerte war wirklich nichts für Angsthasen. Horrorgestalten, die aus Gullideckeln hervorgekrochen kommen, Zombies, die sich aus dunklen Ecken heraus auf einen zubewegen oder das Lazarettzelt, aus dem man so schnell nicht mehr herauskommt sind nur ein kleiner Ausschnitt des Horrors, den man dort erleben durfte. Aber gerade wegen des Nervenkitzelns und des mulmigen Gefühls im Bauch besuchten so viele Menschen wie noch nie zuvor das Event. Insgesamt 1700 Besucher begaben sich auf die Strecke, deutlich mehr als die Veranstalter kalkuliert hatten.

Dafür mussten die letzten Gruppen mit deutlich mehr Personen besetzt werden als geplant „aber wir wollten versuchen, alle Gäste, die es bis zur Anmeldestation geschafft haben, auch auf die Strecke zu lassen“, berichtet Oliver Klein, einer der tragenden Köpfe des Organisationsteam. „Was uns sehr leid tut, wofür wir uns auch entschuldigen wollen, ist dass wir genauso viele gar nicht mehr in den Ort rein lassen konnten, aber nur so konnten wir auch die Situation unter Kontrolle behalten“. Trotzdem sind die Veranstalter mit dem Ablauf sehr zufrieden. „Wir haben uns sehr über die vielen positiven Rückmeldungen auf Facebook gefreut und die negativen uns natürlich auch zu Herzen genommen und versuchen diese für 2019 zu ändern“.

Die konkrete Planung für 2019 beginnt bereits schon im März nächsten Jahres aber nun genehmigen sich die Veranstalter und tragenden Köpfe erstmal eine kleine Verschnaufpause. Nichtsdestotrotz stehen bereits erste Ideen wie man „Haunted Village“ ausbauen kann im Raum. 2019 fällt der 31. Oktober auf einen Donnerstag, weshalb es sich anbiete, das Event auf mehrere Tage auszuweiten, vielleicht auf zwei eventuell auch auf drei Tage. Auch die Idee Karten im Voraus zu verkaufen umso die Veranstaltung besser zu koordinieren wurde aufgeworfen. Dies würde jedoch einen Eintrittspreis vorrausetzten. Oliver Klein betonte dabei aber deutlich, dass das Veranstaltungsteam bestrebt sei „Haunted Village“ weiterhin kostenfrei anzubieten. Zudem hoffen die Veranstalter auf einen Kooperationspartner, der das Event mitträgt und unterstützt.

Eine weitere Überlegung wie man „Haunted Village“ noch erweitern kann wäre, dass die Gruppen von einem Guide begleitet werden statt wie bisher alleine die Strecke abzugehen. Ähnlich einer Nachtwächterwanderung könnte man dann im Zuge des geführten Grusellauf zu vielen Orten in Mosberg-Richweiler kleine Geschichten erzählen, die dort tatsächlich passiert sind oder von denen man behauptet, dass sie es wären. So gibt es beispielsweise ein Haus von dem man sich erzählt, dass darin eine Hexe gewohnt hat. Des Weiteren könnte ein Guide für das Zusammenbleiben und für eine noch gruseligere Atmosphäre innerhalb der Gruppe sorgen.

 

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