Großeinsatz

Feuerwehr Nonnweiler bei Großbrand in Hermeskeil im Einsatz

Foto: Manfred Koch

Aus noch ungeklärter Ursache war am Mittwochnachmittag, 13. Juli, in einem Sägewerk im rheinland-pfälzischen Hermeskeil ein Feuer ausgebrochen, das sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit rasch ausbreitete.

Eine 4.000 Quadratmeter große Halle sowie umliegende Holzlager standen nach kurzer Zeit lichterloh in Flammen. Zudem drohte der Brand großflächig auf einen unmittelbar angrenzenden Wald überzugreifen. Durch Funkenflug wurden Vegetationsbrände entfacht. Im Einsatz waren rund 500 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Helfer des Technischen Hilfswerks (THW). Unterstützt wurde man durch Spezialeinheiten. Unter anderen kamen Wasserwerfer der Polizei zum Einsatz sowie zwei Hubschrauber, die im Pendelverkehr Wasser aus der Talsperre Nonnweiler über der Einsatzstelle abließen.

Auch die Flughafenfeuerwehr der US-Airbase Spangdahlem war an dem Großeinsatz beteiligt. Gegen 19 Uhr war das örtliche Freibad geräumt worden, um die Schwimmbecken zur Wasserentnahme in Anspruch zu nehmen. Mittels sogenannter Riegelstellung zwischen den brennenden Holzstapeln und dem Wald gelang es, eine weitere Ausbreitung des Feuers abzuwenden.

Aufgrund der immensen Ausmaße des Brandes wurden auch vier Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr Nonnweiler (Nonnweiler, Bierfeld, Kastel und Schwarzenbach) alarmiert. Mit ihnen im Einsatz: Kreisbrandmeister Frank Feid, Gemeindewehrführer Alexander Kuhn und dessen Stellvertreter Thorsten Maring. Die 75 Einsatzkräfte aus der Gemeinde Nonnweiler hatten sich zunächst im Bereitstellungsraum am Schulzentrum eingefunden, um sodann sukzessive auf Abruf bereits eingesetztes Personal bei der Brandbekämpfung abzulösen. Etwa um 3.30 Uhr kehrten sie an ihre jeweiligen Standorte zurück, nachdem Einsatzkräfte aus der Verbandsgemeinde Ruwer die Ablösung
übernommen hatten.

Sechs Personen wurden leicht verletzt, darunter vier Einsatzkräfte. Vier der Verletzten mussten in Krankenhäusern behandelt werden, konnten diese aber zwischenzeitlich wieder verlassen. Der Sachschaden dürfte im siebenstelligen Bereich liegen.

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