Landtagswahl 2022

Landtagskandidaten aus dem St. Wendeler Land – heute: Thorsten Schmidt von der SPD

Anlässlich der Landtagswahl am 27. März stellen wir euch in einer Serie die Landtagskandidaten aus dem St. Wendeler Land vor. Heute: Thorsten Schmidt von der SPD:

Thorsten Schmidt ist 42 Jahre alt, wohnt schon immer in Freisen und hat dort mit seiner Frau 2008 gebaut. Seit 2015 sind sie Eltern von drei wundervollen Mädels und damit sind die Hobbys, neben seinem ehrenamtlichen Engagement in Orts- und Gemeinderat bereits klar. Aber er kommt aus einer Fußballerfamilie, hat selbst lange gespielt und war 25 Jahre lang Schiedsrichter. Beruflich ist er mit einer Ausbildung bei der IWS (heute DSL Freisen) gestartet. Dort hat er dann auch bis 2009 gearbeitet, war Jugend und Auszubildendenvertreter und später Betriebsrat. In seiner Freizeit hat er sich weitergebildet und die Ausbildung zum Jugendbildungsreferent der IG Metall durchlaufen. Über dieses Engagement kam er auch zu seiner jetzigen Anstellung beim Deutschen Gewerkschaftsbund. Dort übernahm er 2009 den Jugendbereich und absolvierte bis 2012 ein Abendstudium mit dem Abschluss Betriebswirt für Arbeits- und Sozialrecht (VWA). Seit 2012 ist er Verantwortlich für die Handwerkspolitik des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland.

„Das St. Wendler Land hat viele schöne Ecken, am allerliebsten verbringe ich meine Freizeit mit Freunden und der Familie in unserem Garten. Darüber hinaus sind wir mit den Kindern öfter am Freisener Windpark unterwegs, da können die Kinder Fahrrad fahren wir spazieren und haben dort einen großartigen Ausblick.“

Wie sind Sie zur Politik gekommen?
„Vor der Bürgermeisterwahl 2012 wurde ich über den Gemeindeverbandsvorsitzenden Gerald Linn und meinen damaligen Chef Eugen Roth angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte den Kandidaten Karl Josef Scheer zu unterstützen. Da Karl-Josef, dessen Stellvertreter ich heute bin, mich überzeugt hat als guter Kandidat für die Gemeinde Freisen, stieg ich mit in die SPD ein und auch in die örtliche Politik.“


Warum kandidieren Sie für den Landtag?
„Ich nutze die Chance, die mir geboten wird, für unsere Gemeinden im ländlich geprägten Landkreis eine starke Stimme im Landesparlament zu sein. Ich selbst bin als Gewerkschafter immer daran interessiert im Sinne der Menschen die Politik zum positiven zu verändern. Als Landtagsabgeordneter hätte ich einen direkten Einfluss auf die saarländische Politik. Ein Thema, in dem ich auch beruflich sehr eingespannt bin, ist die berufliche Bildung. Darin sehe ich auch einen Schwerpunkt meiner politischen Arbeit.“

Wie sicher ist Ihr Platz?
„Sicher ist der Platz auf keinen Fall, es wäre eher überraschend, wenn der Einzug gelingen würde. Ich bin aber deswegen nicht minder motiviert mich für ein gutes Ergebnis zu engagieren, denn ich glaube, wir haben insbesondere mit Anke Rehlinger die richtige Kandidatin für den Ministerpräsident*innen-Posten.“

Wofür steht Ihre Partei? Warum engagieren Sie sich in ihr?
„Wir sind Sozialdemokraten! Wir kämpfen bereits über 150 Jahre für die Rechte der ArbeitnehmerInnen. Das ist mir als Gewerkschafter besonders wichtig. Ich persönlich bin ein sehr gerechtigkeitsliebender Mensch und in meinem Amt als erster Beigeordneter bzw. als stellvertretender Ortsvorsteher ist mir jedes Anliegen der Menschen in unserer Gemeinde wichtig. In meinen Augen wird viel zu viel über alle möglichen Themen, insbesondere die Friedhöfe in den Orten diskutiert, statt über die Kitas und die Kinder in den Dörfern. Das ist die Zukunft, da sollten wir verstärkt investieren und unsere Kraft darauf verwenden.“

Wenn Sie nur eine Sache im St. Wendeler Land verbessern könnten, was wäre das?
„Aktuell glaube ich wäre das ein großes Investitionspaket in die Schulen und Kitas. Mehr Personal, bessere Ausstattung und eine zukunftsfeste Gebäudeinfrastruktur.“

Was läuft ihrer Meinung nach bereits besonders gut im St. Wendeler Land?
„Die wirtschaftliche Situation im Landkreis ist durchaus gut, durch mehrere größeren Investitionen haben insbesondere die großen Arbeitgeber der Region ein positives Zeichen für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort gesetzt.“


Findet man Sie auf Facebook und Instagram?

„Ja klar Facebook als Thorsten Schmidt und auch auf Instagram, thorsten.schmidt1979“

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