Landkreis St. Wendel: JU St. Wendel wertet niedrige Jugendarbeitslosigkeit als großen Erfolg

Nach Informationen der Arbeitsagentur herrscht im Landkreis St. Wendel
mit nur 3,1 Prozent (1.486 Arbeitslose) die niedrigste Arbeitslosenquote
in einem Oktober seit achtzehn Jahren. Gegenüber Oktober 2017 ist die
Arbeitslosigkeit deutlich um 6,2 Prozent gesunken.
Auch die jüngere Generation profitiert von der wirtschaftsstarken
Region: Bei den jungen Menschen unter 25 Jahren lag die Arbeitslosigkeit
mit 83 Personen auf dem Vorjahreslevel – im Landkreis St. Wendel
herrscht unterm Strich also kaum Jugendarbeitslosigkeit.

„Diese positiven Zahlen sind keine Selbstverständlichkeit. Der Schlüssel
dafür ist die gute Zusammenarbeit von diversen Institutionen und Stellen
im Landkreis. Entscheidungsträger wie der Landrat mit seiner
Kreisverwaltung, dem Kreistag und insbesondere der Kommunalen
Arbeitsförderung mit vorbildhafter Jugendberufshilfe, aber auch die
Gemeinden, Wirtschaftsförderer sowie der Ausbildungs- und
Fortbildungsförderverein arbeiten tagtäglich gut und eng zusammen“, so
der JU-Kreisvorsitzende von St. Wendel, Jonas Reiter.

Die gute Situation sei auch der vielfältigen Bildungslandschaft und
Schulstruktur in der Region zu verdanken. Die Schülerinnen und Schüler
würden bereits früh in den Schulen von qualifiziertem Personal gefördert
und bekämen die Chance, sich dank vielfältiger Möglichkeiten frei zu
entwickeln. Im Landkreis bietet neben den fünf Gemeinschaftsschulen, den
drei Gymnasien, zwei Förderschulen und einer Waldorfschule, ebenso die
Dr.-Walter-Bruch-Schule als Berufsschule mit Oberstufengymnasium
unterschiedliche Möglichkeiten zur Schwerpunktsetzung in der schulischen
Ausbildung. Diese gesamte Vielfalt sei ein großer Pluspunkt für den
Kreis.

Der beschriebene Vorbildcharakter könne aber nur nachhaltig erfüllt
werden, wenn weiterhin die digitale Infrastruktur in den Schulen
ausgebaut wird. Viele Klassenräume seien zwar im Allgemeinen gut
ausgestattet und vernetzt – dennoch bestehe hier laut JU weiter großer
und dringender Handlungsbedarf.

„Generell sollte man sich trotz mancher Herausforderungen öfter bewusst
machen, wie gut es uns hier eigentlich geht. Unser Landkreis ist mit den
vielfältigen Angeboten ein Maßstab für viele andere. Wir als Jugend im
Sankt Wendeler Land haben somit beste Chancen für eine individuell gute
Zukunft“, so Reiter abschließend

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