KuLanI St. Wendel: Neuer Vorsitzender gewählt

Vor einem knappen Vierteljahrhundert, 1994, gründete sich die Kultur-Landschafts-Initiative St. Wendeler Land (KuLanI). Zunächst als informeller Zusammenschluss, später als Verein. Seit knapp 25 Jahren kümmert sich die KuLanI, gemeinsam mit vielen Partnern, um eine nachhaltige Regionalentwicklung im Landkreis St. Wendel, um den Erhalt der Kulturlandschaft, um das kulturelle Erbe der Region. Und knapp 25 Jahren war Werner Feldkamp Vorsitzender der KuLanI, der, wenige Wochen vor seinem 70 Geburtstag, während der jüngsten Mitgliederversammlung nicht mehr als Vorsitzender kandidierte. Die Versammlung wählte einstimmig Thomas Gebel als seinen Nachfolger – und Feldkamp zum Ehrenvorsitzenden.

Feldkamp wurde am 19. Juli 1948 in Bieste, im Oldenburger Münsterland, geboren. Nach dem Studium der Forstwirtschaft in Freiburg kam er 1975 ins Saarland. 1985 wurde er Forstamtsleiter in Türkismühle, später zusätzlich Kreisnaturschutzbeauftragter.

1994, während der der Walhauser Köhlertage, gründete sich die KuLanI, deren Vorsitzender Feldkamp wurde. Seit dieser Zeit konnte die KuLanI unter anderem in drei EU-Förderperioden Geld für die Regionalentwicklung des St. Wendeler Landes einwerben und in viele Projekte investieren. Auch wurde das Themenspektrum der KuLanI kontinuierlich erweitert: Vermarktung, Energie, Kultur und Bildung bilden stehen heute auf dem Programm und sind unter einem Dach vereint.

Als einen Pionier bezeichnet Landrat Udo Recktenwald den scheidenden Vorsitzenden. „Die Regionalentwicklung im St. Wendeler Land ist unumstößlich mit dem Namen Werner Feldkamp verbunden“, so der Landrat.

Der neue Vorsitzende Thomas Gebel ist Mitbegründer der KuLanI und ein Weggefährte Feldkamps. Von Beginn an ist er auch zweiter Vorsitzender. „Es wird keinen Bruch geben, wir setzen unsere erfolgreiche Arbeit fort, können auf aufgebaute Netzwerke zurückgreifen und auf den Input unseres Ehrenvorsitzenden immer rechnen“, betont Gebel, der Leiter des Amtes Entwicklung ländlicher Raum und Ehrenamt in der Kreisverwaltung ist. Das unterstreicht auch Feldkamp: „Ich ziehe mich zurück, doch trete nicht ab!“

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