Einigung auf Absichtserklärung

Kreistag gibt klares Bekenntnis zum HIL-Werk ab

In seiner virtuellen Sitzung am Montag, einigte sich der Kreistag auf eine Absichtserklärung, um ein klares Bekenntnis zum Werk der HIL und zum Bundeswehr-Standort St. Wendel abzugeben. Somit wird die Bereitschaft des Landkreises signalisiert, seinen Beitrag zum Gelingen der Weiterentwicklung im Rahmen seiner Zuständigkeiten und Möglichkeiten zu leisten.

Nach der Entscheidung des Bundes, die HIL-Instandsetzungswerke nicht zu privatisieren, sondern die Werke als Teil der HIL GmbH bei der Bundeswehr als Inhouse-Gesellschaft weiterzuführen, wird die Gesellschaft bis zum Jahr 2031 neu ausgerichtet. Dies betrifft insbesondere auch das HIL-Werk in St. Wendel und steht im Einklang mit der vom Kreistag verabschiedeten Resolution zum Fortbestand des Werkes. Bereits vor einigen Jahren hatte sich der Kreistag dafür ausgesprochen, das Werk in seiner bewährten und zukunftsfähigen Struktur fortzuführen und vom Bund ein klares Bekenntnis zum Erhalt des Standortes, der Arbeitsplätze und damit zur Planungssicherheit für die Beschäftigten gefordert.



Im Rahmen einer Absichtserklärung zwischen dem Bundesverteidigungsministerium, der saarländischen Landesregierung, dem Landkreis St. Wendel und der Kreisstadt St. Wendel über den Ausbau des Werkes der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH zum Ausbildungs- und Kompetenzzentrum „Kette“ der HIL GmbH am Standort St. Wendel wird diesem Umstand nun Rechnung getragen und eine verlässliche Perspektive für das Werk dokumentiert und vereinbart.

„Es geht mit dieser Absichtserklärung, aller vier Partner, darum, dass wir uns zu diesem Modell bekennen und dass wir im Rahmen unserer Verantwortung und Zuständigkeit alles dazu beitragen, dort wo wir planungs-, genehmigungs- und abstimmungsrechtlich gefordert sind, diesen Prozess positiv zu begleiten, mit voranzutreiben und auch hier eine Priorität zu setzen“, erklärt Udo Recktenwald den Hintergrund der Absichtserklärung. Die Erklärung soll im Laufe des Aprils von allen vier Partnern unterschrieben werden. 

Sowohl die CDU als auch die SPD äußerten sich zu der Absichtserklärung positiv. Man sei froh, dass der Standort der HIL weiter bestehen bleibe und dass die Bundestagsabgeordneten und nicht zuletzt auch die Verteidigungsministerin sich für den Standort einsetzten, da er viele Arbeitsplätze biete und eine große Bedeutung für den Wirtschaftssektor im Landkreis St. Wendel habe. Auch die Ausbildungsleistung des HIL Werks wurde gelobt.

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung wurde einstimmig vom Kreistag beschlossen.

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