KlarSicht-Parcours zur Alkohol- und Tabakprävention an der GemS Freisen

Freisen. Im Rahmen ihres Konzeptes zur Suchtprävention hatte die Gemeinschaftsschule jüngst den KlarSicht-Parcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Gast in der Schulturnhalle. Alle Schülerinnen und Schüler des 6. und des 7. Schuljahres durchliefen in jeweils 90 Minuten die einzelnen Stationen des anschaulich aufbereiteten Parcours und erhielten dadurch wichtige Informationen darüber, welche Gefahren der Konsum von Tabak und Alkohol birgt. Gleichzeitig wurden durch verschiedene Methoden wie die Talkshow auch Themen wie Freundschaft und Gruppenzwang behandelt, die oftmals sicher auch eine maßgebliche Rolle dabei spielen, ob die Kinder und Jugendlichen den Verlockungen von Sucht- und Genussmitteln widerstehen oder nicht. Ein Highlight für viele Teilnehmer war die Station, an denen die Schüler ihre Koordinationsfähigkeit austesten durften, während die Rauschbrillen trugen, welche die optische Eingeschränktheit bei einem höheren Promillewert simulieren.

Jede Station wurde durch motivierte und sehr gut geschulte Mitarbeiter der BZgA und Schülermoderatoren betreut. Bei den Schülermoderatoren handelte es sich um Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 aus Türkismühle, welche an der mittlerweile ausgelaufenen Erweiterten Realschule Freisen im vergangenen Schuljahr ihren Mittleren
Bildungsabschluss erworben hatten. Geduldig beantworteten die Moderatoren den jungen Schülern deren Fragen. Überdurchschnittlich gut angenommen wurde auch der Elternabend für die Kinder der betroffenen Klassen, der bei den Eltern auf sehr gute Resonanz stieß. Auch Bürgermeister Karl-Josef Scheer ließ es sich nicht nehmen, den Parcours zu besuchen und sich über das Präventionsprojekt ausführlich zu informieren. Der KlarSicht-Parcours, den Schoolworker Frank Seibert in den Landkreis St. Wendel gelotst hatte, gastierte bereits zum zweiten Mal in Freisen. In abgespeckter Form kann er auch von den Schoolworkern und den Mitarbeitern der Beratungsstelle Knackpunkt mit Schulklassen durchgeführt werden. Am Ende des Parcours steht für die meisten Teilnehmer die Erkenntnis, dass jeder für sich selbst entscheiden muss und dafür verantwortlich ist, ob er zu Suchtmitteln greift oder dies unterlässt.

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