Keep smiling – unsere Tipps um „Positives Denken“ zu trainieren

Viele von uns neigen dazu, sich auf die negativen Aspekte des Lebens zu fokussieren und die schönen, freudigen Seiten zu oft außer Acht zu lassen. Häufig sind wir überaus selbstkritisch, zweifeln an unseren Fähigkeiten und sehen eher das halbleere, als das halbvolle Glas. In unserem heutigen Artikel zeigen wir euch mit Hilfe von Diplom- Psychologin Maja Siegwart aus St. Wendel, wie wir lernen können positiver zu denken und mehr an uns selbst zu glauben.



„Positives Denken bedeutet unter anderem sich selbst mehr zuzutrauen, Mut zu haben und nach vorne zu blicken. Es geht nicht darum, alles durch die rosarote Brille zu sehen, unrealistisch zu werden und unschöne Angelegenheiten gänzlich auszublenden. Nein, es geht darum mehr positive Betrachtungsweisen zu gewinnen und die erfreulichen Dinge, seien sie auch noch so klein, wahrzunehmen und wertzuschätzen“, erklärt Siegwart.

Tipp 1: Lächeln

Manche Menschen wirken immerzu griesgrämig, schlechtgelaunt oder unhöflich, was sicher auch seinen Grund hat. Andererseits,  gibt es aber auch diejenigen, die stets eine positive Ausstrahlung verkörpern und uns nahezu immer ein freudiges Lächeln entgegenbringen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass lachen glücklich macht, weil dadurch sogenannte Endorphine, sprich Glückshormone, freigesetzt werden. Bekanntermaßen ist ein Lächeln am Morgen der schönste Start in den Tag.Also begrüßt jeden neuen Tag und freut euch, auf das, was euch erwartet. Auf die Plätze, fertig, lächeln! J

Tipp 2: Raus aus der Negativspirale

„Negative Gedanken lenken unser Verhalten und können so mächtig sein, dass sie alles annähernd Positive zunichtemachen. Wir müssen uns jedoch darüber im Klaren sein, dass wir „Herr des Verfahrens“ sind. Wir  entscheiden, was wir denken und unsere Gedanken wirken sich auf unser Handeln und letztlich auch auf unsere Gefühlswelt aus. Akzeptieren wir negative Gedanken, wenn sie aufkommen, geben ihnen aber nicht den Raum alles zu beherrschen. Wir sollten ein deutliches und energisches „Stopp“ aussprechen und so einen inneren Schlussstrich ziehen. Unsere Sorgen und Ängste lösen sich nicht von jetzt auf gleich in Luft auf, aber mit der Zeit werden sie schwächer. Kreative oder sportliche Aktivitäten können beim Ablenken gut helfen“, so Siegwart.

Tipp 3: Das Positive suchen und finden

Misserfolge gehören zum Leben dazu. Konzentrieren wir uns, auf das, was wir gut gemacht haben und freuen uns darauf, unser Können zu verbessern, zu steigern und aus Fehlern zu lernen. Wenn etwas nicht so funktioniert hat, wie wir es uns vorgestellt haben, können wir entweder schmollen und uns ärgern oder nach vorne schauen und uns auf neue Wege und Chancen freuen.

Tipp 4: Befreiung von negativen Menschen

Wie ist unser soziales Umfeld eingestellt? Wer ständig mit Menschen zu tun hat, die unzufrieden mit sich selbst sind, sämtlichen emotionalen Ballast auf uns abladen, dauerhaft jammern und allesmögliche schlecht reden, sollte sich überlegen, ob er diese Gesellschaft auch in Zukunft noch möchte. „Eine solch triste Stimmung kann unser Wohlbefinden erheblich beeinflussen. Im Gegensatz dazu, können uns Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung viel Kraft, Halt und Zuversicht schenken“, so die Fachfrau.

Tipp 5: Keine Vergleiche ziehen

„Ein bekanntes Sprichwort lautet „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“. Unsere Busen-Freundin hat so einen beneidenswerten Beach-Body, der Kollege fährt so ein teures Auto und die Nachbarn haben so ein tolles neues Haus. Solche Vergleiche hat sicherlich jeder schon einmal gezogen, aber was bringen sie uns eigentlich, außer dass sie uns unzufrieden machen? „Jeder, der sich regelmäßig mit anderen vergleicht und damit zunehmend unglücklicher wird, sollte das „Bei sich bleiben“ üben. Dankbar sein und das wertschätzen, was wir haben und worauf wir stolz sein können, das ist sinnvoll und zielführend“, sagt die Psychologin.

Tipp 6: Unsere Grenzen achten

Wir müssen ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass andere Menschen unsere Grenzen respektieren, damit wir unsere positive Einstellung beibehalten können. Wenn wir bewusster auf unsere Bedürfnisse und Wünsche achten, erkennen wir schneller, wenn Grenzüberschreitungen erfolgen und können folglich auch besser und zügiger reagieren.

Tipp 7: ein Glücks- und Erfolgs-Tagebuch führen

„ Wie wäre es, wenn wir ab und zu mal bewusst in uns gehen und uns vor Augen führen, warum wir glücklich und zufrieden sein können. Die Zusammenfassung solcher Gründe hilft uns dabei unseren Blickwinkel zu verschieben und die positiven Dinge, die unseren Alltag lebens- und liebenswert gestalten, anzuerkennen und zu ehren.

Auch eine Liste, in der wir unsere Lebenserfolge notieren, kann uns wieder auf positive Gedanken bringen. Angefangen beim Schul-, Ausbildungs- oder Studiumsabschluss, über das Meistern schwieriger Lebenssituationen, bis hin zu tagtäglichen kleinen Erfolgserlebnissen. Die bewusste Anerkennung unserer Kompetenzen stärkt unser Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Eine optimistische Lebenseinstellung fördert außerdem unsere privaten und beruflichen Erfolge.“, informiert die Expertin.

Zitate aus dem St. Wendeler Land: Positives Denken bedeutet für mich…

„, …dankbar und mit sich selbst im Reinen zu sein, anderen etwas zu gönnen ohne neidisch zu sein und die kleinen Dinge im Leben wertzuschätzen.“ Jenny Brauer-Heckmann

 „…, dass es immer weitergeht!“ Stefan Böttcher

„…energy flows where attention goes.“ Sarah Lorenz

 „…in verschiedenen Lebenssituationen nicht immer nur das Schlechte zu sehen, sondern näher hinzuschauen und zu hinterfragen, ob aus dieser bestimmten Situation nicht auch etwas Gutes resultiert.“
Denise Dupont

 „…immer wieder aufzustehen, weiterzumachen und nach vorne zu blicken.“ Marc-Thomas Kessler

„…, dass sich eine Tür öffnet, wenn sich eine andere schließt.“ Miriam Busch

„…, lebensbejahend zu agieren und die Dinge optimistisch anzugehen.“ Gerlinde Bouillon

„… die Sonne auch zu sehen, wenn es Nacht ist.“ Bayan El-Beituni

„… die Fähigkeit sich auch in schwierigen Zeiten an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen.“ Ruth Müller

„…, dass nichts so schlecht ist, dass es nicht auch für etwas anderes gut ist.“ Anja Linossi

„… in jeder Dunkelheit einen Funken Licht zu finden.“ Tobias Schumann

 „… über Steine, die uns in den Weg gelegt werden, einfach drüber zu springen.“ Lisa Dupont

„…, dass ich weiß, wofür ich kämpfe“, Maurice Collet

„…, dass wir Dinge tun müssen, die uns gut tun, denn nur dann fühlen wir uns auch gut und denken optimistisch.“ Sarah Schley

„ …die Sonnenseiten des Lebens zu fokussieren und zu schätzen.“, Lilianne Weber

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