Jungunternehmer im St. Wendeler Land: Xhonson Surdaraj über die „Bel Air – Shisha Lounge“

Wer in St. Wendel einen geselligen Abend plant, dem fällt sicherlich auch die Bel Air Shisha Lounge ein. Gemütliche Sitzecken, eine vielfältige Auswahl an Getränken und natürlich Shishas in zahlreichen Geschmackssorten. Xhonson Surdaraj (22), der Inhaber der Bel Air – Shisha Lounge, hat uns mehr über sich und sein Unternehmen verraten, wie es begonnen hat und wie er seinen Alltag als Jungunternehmer gestaltet.

Wie kommt man so früh auf die Idee, sich selbständig zu machen?

Für Xhonson war schon sehr früh klar, dass er selbständig arbeiten wollte. Er hat zunächst viel Erfahrung in der Gastronomie gesammelt und mit Unterstützung seines Vaters 2013, im Alter von 18 Jahren das „Caprice“, ebenfalls ein Shisha Café, in St. Wendel eröffnet. Der Laden lief so gut, dass ihm nach einiger Zeit klar wurde, dass er sich vergrößern möchte. Im Jahr 2015 wurde er dann auf das freistehende Gewerbeobjekt in der Luisenstraße aufmerksam. Der Eingang mit den zwei goldenen Löwen davor hat schon von außen einen großen Wiedererkennungswert. Ihm hat die Immobilie so gut gefallen, dass er nach zwei Wochen den Mietvertrag unterschrieb und sich entschied, mit seinem Shisha Café dorthin zu ziehen. Nach Umzug und Renovierung, wofür Xhonson zahlreiche Helfer aus Familie und Freundeskreis als Unterstützung hatte, kam bald der Tag der Neueröffnung. Xhonson erzählt, dass er kaum fassen konnte, dass die Leute vor der Tür Schlange standen, um zu sehen, was er aus dem Laden gemacht hat und um mit ihm gemeinsam die Neueröffnung der Bel Air Lounge zu feiern.

Wieso „Bel Air“? Welche Geschichte steckt hinter dem Namen?

Xhonson schmunzelt, es sei eine witzige Geschichte. Er saß mit seinem Bruder und einigen Freunden zusammen und gemeinsam haben sie sich Gedanken über den Namen gemacht. Es standen mehrere zur Auswahl, doch als plötzlich jemand anfing, über „The Prince of Bel Air“ zu reden, war die Sache entschieden. Allen fiel das Lied dazu ein und fanden, es sei eine gute Idee, den Laden „Bel Air“ zu nennen. Denn wenn nun jemand im St. Wendeler Land das Lied hört, könnte er womöglich an Xhonsons Shisha Lounge denken.

Von der Idee bis hin zur Verwirklichung, was kam da alles auf Xhonson zu?

„Anfangs war es schwer.“, gibt er zu. Er hat ganz alleine gearbeitet, alles geregelt, war sein eigener Chef – was sich einerseits verlockend anhört, andererseits auch viel Disziplin erfordert, um erfolgreich zu werden und zu bleiben. Doch als er einen Mitarbeiter dazu bekam, war es erst recht gewöhnungsbedürftig, sich in die Chefrolle einzufühlen. Er war jung und musste erst mal damit klarkommen, dass er das Sagen haben würde, doch mit der Zeit ist er in diese Rolle reingewachsen. Mittlerweile beschäftigt Xhonson sechs Angestellte und ist stolz auf sein tolles Team. Ebenso berichtet er von seinem Arbeitsalltag. Es verschlingt sein Privatleben nahezu gänzlich, aber er betont, dass er Spaß an der Arbeit hat. Sieben Tage die Woche ist er unterwegs, um entweder selbst im Café zu arbeiten oder sich um Organisatorisches zu kümmern. Von Stress oder Erschöpfung ist er dennoch weit entfernt, ihm gefällt was er tut und deshalb überfordert es ihn auch nicht.

Welche weiteren Pläne gibt es noch in Bezug auf das Unternehmen und wurden die Erwartungen, die er im Voraus hatte, bis jetzt erfüllt?

Um etwas Schwung in die Bude zu bringen und für Abwechslung zu sorgen, organisiert Xhonson möglichst zwei Mal im Monat ein Event mit besonderen Djs und Getränke Specials für seine Gäste. Und jedes Mal kann er von einem besonderen Abend sprechen, bei dem alle viel Spaß hatten.

Bisher gibt es sehr viel positives Feedback von Gästen, die die „Bel Air – Shisha Lounge“ besuchen. Stammgäste hat Xhonson natürlich auch schon zahlreiche und am Wochenende herrscht bei ihm immer volles Haus. Damit seine Gäste auch im Sommer auf ihre Kosten kommen, plant er, hinterm Haus eine Terrasse zu errichten, damit man später in der Sonne Cocktails schlürfen und eine Shisha genießen kann. Des Weiteren spielt er auch mit dem Gedanken, in etwas fernerer Zukunft in einer anderen Stadt ein weiteres Café zu eröffnen.

Damit wurden seine Erwartungen an das eigene Unternehmen definitiv übertroffen. Er hat anfänglich zwar gehofft, dass er erfolgreich sein würde, aber allein die Neueröffnung war überwältigend für ihn. Er hatte ausschließlich auf Facebook Werbung über die entstehende Shisha Lounge in der Luisenstraße gemacht und war sprachlos, als letztendlich unzählige Gäste in den Laden strömten. Unter der Woche ist einiges los und vor allem am Wochenende haben er und sein Team alle Hände voll zu tun. Da sieht man mal, wie beliebt die das Bel Air unter den St. Wendeler Bewohnern ist.

Welche Tipps gibt der Jungunternehmer anderen, die mit dem Gedanken spielen, sich selbständig zu machen?

„Keine Selbstzweifel!“, betont Xhonson. Wer eine gute Idee hat, soll es einfach versuchen, es gibt immer ein Risiko, deshalb ist Xhonsons Meinung nach ein Plan B immer von Vorteil, wenn es nicht klappt, kann man immer noch auf etwas anderes zurückgreifen. Aber wenn man wirklich gute Pläne und Ideen hat, dann soll man einfach versuchen, sie nach und nach umzusetzen. So hat er es selbst getan und ist mittlerweile sehr erfolgreich damit.

Was wünscht sich Xhonson wohl für die Zukunft?

Für ihn kann es gerne so weitergehen. Er möchte natürlich auch weiterhin für eine hohe Kundenzufriedenheit sorgen und Spaß an der Arbeit haben. An dieser Stelle bedankt er sich auch bei all den zahlreichen Gästen, Freunden und Familie, für die Treue und Unterstützung.

Fotos: Xhonson Surdaraj

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