Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle

INEA e.V. Kamerun-Hilfe besucht BRILLEN-ohne-GRENZEN in Oberkirchen

Foto: Michael Roos

Am Samstag 10.06.2023 besuchten Etienne Lekefack und Zachée Mbahal von INEA e.V. KAMERUN-Hilfe wieder einmal BRILLEN-ohne-GRENZEN in Oberkirchen, um Ihr Hilfs-Projekt mit neuen Brillen-Fassungen und Lesebrillen zu versorgen.

Die Versorgung der sehbehinderten Bevölkerung in armen Ländern mit „bezahlbaren“ oder auch „kostenlosen“ Sehhilfen spielt eine große Rolle, denn wenn ca. 40 % der Bevölkerung ohne Brillen nicht richtig sehen kann, bedeutet dies, dass es keine Bildungsgerechtigkeit in Schulen für Kinder/Jugendliche und in der Ewachsenenbildung gibt und damit auch die Wirtschaft eines armen Landes zusätzlich in ihrem Potential um ca. 40 % geschwächt ist – welch eine Verschwendung von menschlichem Potential – nur weil Brillen fehlen!

Im Rahmen der Projekte „HILFE-zur-SELBSTHILFE“ gibt es in Kamerun unter anderem Kooperationen von iNEA e.V. mit Optikern vor Ort, die als Fachleute in der Lage sind, die Augen der Menschen zu vermessen und passende Brillen zu fertigen. Das Hauptproblem dabei ist der Brillen-Preis, der für viele arme Menschen einfach nicht bezahlbar ist.  Wer gar kein Geld hat, kann sich auch eine ganz billige Brille nicht leisten.

Hier greift nun iNEA e.V. ins Geschehen zugunsten armer Menschen in Kamerun ein und stellt den kooperierenden Optikern vor Ort neue Brillen-Fassungen (ohne Gläser oder mit Gläsern ohne Stärken) zur Verfügung, deren Vernichtung in Deutschland, Österreich und Frankreich durch nachhaltig-agierende Brillen-Hersteller oder auch Optiker, die Ihre Lager von Brillen-Alt-Beständen räumen, verhindert wurde.
Deren AuslaufmodelleRestposten oder abgeschriebene Lagerbestände werden nämlich  dem flexiblen Hilfs-Projekt BRILLEN-ohne-GRENZEN zur Verfügung gestellt, welches im Rahmen seiner 3-Säulen-Strategie nicht nur mit gesammelten alten/gebrauchten Brillen agiert (Direkt-Hilfe), sondern eben auch neuen Brillen-Fassungen in armen Ländern in sich-selbst-tragenden kleinen Optiker-Werkstätten zu einer sinnvolleren Verwendung verhilft, um die unverantwortliche Vernichtung neuer Produkte in der heutigen Zeit zu verhindern. Die Vernichtung neuer Brillen (z.B. Auslaufmodelle) wäre ein eklatanter Verstoß gegen das Gebot der Nachhaltigkeit und wäre in der heutigen Zeit von niemand mehr zu verantworten.

So konnten sich Etienne Lekefack und Zachée Mbahal am Samstag 10.06.2023 im Brillenfassungs-Lager der Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle-Oberkirchen, die vom Bürgermeister der Gemeinde Freisen, Karl-Josef-Scheer, zur Verfügung gestellt wurde, mit einer großen Fassungs-Lieferung des deutschen Herstellers ESCHENBACH-OPTIKdes französischen Herstellers IZIPIZI-Paris  und des österreichischen Herstellers  POMBERGER-GOISERN  über mehrere Stunden beschäftigen und dort eine Lieferung von mehreren Tausend neuen Brillen-Fassungen aus verschiedenen Modellen zusammenstellen  und in  zwei vollen Autos mitnehmen für die nächste Kamerun-Fahrt.

So wird eine sinnvolle Kooperation mit Brillen-Herstellern, Optikern und Hilfs-Projekten in armen Ländern über die Koordinierungsarbeit von BRILLEN-ohne-GRENZEN mit entsprechenden Zwischenlagerungsmöglichkeiten für neue Brillen-Fassungen im nördlichen Saarland ermöglicht.

Besonders erfreulich war an diesem Tag, dass Daniel Erbes (2. Beigeordneter der Gemeinde Freisen als Stellvertreter für Bürgermeister Karl-Josef Scheer) die Kamerun-Besucher im Namen der Gemeinde Freisen begrüßte und sich bei dieser gelegenheit umfänglich über die Räumlichkeiten und Aktivitäten von www.BRILLEN-ohne-GRENZEN.de in Oberkirchen informierte.

Quelle: Gudd-Zweck

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