Impfzentrum in Lebach ging an den Start

Foto: Sascha Jung/Bundeswehr

Am 1. März hat das Impfzentrum der Bundeswehr am Standort der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach seinen Betrieb aufgenommen. Auf Antrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFF) wurde in der dortigen Bundeswehrliegenschaft in den letzten Wochen ein viertes Impfzentrum – neben den Zentren an den Standorten Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen – für das Saarland errichtet.

„Dieses Impfzentrum ist ein wichtiger Schritt in der Impfstrategie der saarländischen Landesregierung. Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den damit verbundenen schnellen Aufbau des Impfzentrums. Wir sind der Bundeswehr und ihren Soldatinnen und Soldaten sehr dankbar für deren Unterstützung in diesem Bereich der Pandemiebewältigung. Somit gibt es seit heute vier Standorte mit Impfmöglichkeiten im Saarland, unter denen jeder Impfberechtigte selbst – wohnort- oder arbeitsplatznah – wählen kann“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann zu der Eröffnung des Impfzentrums.



Die Leitung des Impfzentrums der Bundeswehr übernimmt – wie an den anderen drei Impfstandorten im Saarland – das MSGFF und somit wird auch die dortige Terminvergabe zentral koordiniert: Die Bürgerinnen und Bürger haben analog zu den anderen Impfzentren die Möglichkeit, einen Impftermin entweder über das zentrale Online-Buchungssystem des Saarlandes unter www.impfen-saarland.de oder telefonisch – montags bis sonntags zwischen 07:00 Uhr und 20:00 Uhr – über die Corona- und Impfhotline des Saarlandes unter 0681 501 4422 oder 0800 999 1599 zu vereinbaren.

„Die Bundeswehr im Saarland unterstützt die zuständigen Behörden im gemeinsamen Kampf gegen COVID-19 zum Schutz der saarländischen Bevölkerung seit heute nicht nur mit Personal und Material, sondern nun auch mit Infrastruktur“, so der Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Matthias Reibold, am ersten Betriebstag des Lebacher Impfzentrums. „Wir haben die Sporthalle der Graf-Haeseler-Kaserne zusammen mit dem saarländischen Gesundheitsministerium in ein Impfzentrum für die saarländische Bevölkerung umgebaut. Die Bundeswehr stellt hier in Lebach zusätzlich medizinisches Fachpersonal vom Sanitätsversorgungszentrum in Cochem sowie Soldatinnen und Soldaten der hiesigen Luftlandeaufklärungskompanie 260 als ‚Helfende Hände‘ für die Impfungen bereit.“

Somit unterstützt die Bundeswehr im Saarland im Rahmen von insgesamt 18 Amtshilfeanträgen. Das sind neben den bis zu 71 Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundeswehr in der Impfkampagne des Saarlandes, bis zu 124 Soldaten in den Kontaktnachverfolgungsteams der saarländischen Gesundheitsämter sowie bis zu 40 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten, die nach wie vor im zentralen Corona-Testzentrum des Saarlandes auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände und in 6 mobilen Teams saarlandweit eingesetzt werden. Seit Anfang Februar sind bis zu 161 weitere Soldatinnen und Soldaten hinzugekommen, die das Personal in den saarländischen Alten- und Pflegeheimen entlasten und diese bei der Durchführung von Corona-Schnelltests unterstützen.

„Ich freue mich, dass die ersten Impfungen im Impfzentrum in Lebach reibungslos angelaufen sind. Die Bundeswehr leistet durch ihren Einsatz in diesem Bereich einen genauso wichtigen Beitrag wie in den anderen Bereichen. Hierfür möchte ich an dieser Stelle nochmals herzlich danken. Lasst uns weiterhin zusammenhalten und die Pandemie gemeinsam bewältigen“, so Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling abschließend.

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