How to get Abi online (fast) – Zwei Abiturientinnen der Dr.-Walter-Bruch-Schule St. Wendel berichten

Ein Text von Céline Fournier und Samira Schmidt

Abitur 2022… ein ziemlich großer Meilenstein im Leben. 13 Jahre geht man zur Schule und kennt kaum etwas anderes. Auch der Abijahrgang 2021/2022 hatte alles andere als gewöhnliche letzte Schuljahre. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten leider nicht alle Aktivitäten wie Abschlussfahrten, Betriebsbesichtigungen etc. stattfinden. Der Schulalltag war nun geprägt von Homeschooling und Hybridunterricht. Einigen Schülerinnen und Schülern gelang es dabei sich erfolgreich vor der einen oder anderen Online-Unterrichtsstunde zu drücken, indem oft angebliche Internetprobleme vorgeschoben wurden. Trotz der etwas ungewohnten Situation gelang es schließlich auch virtuell Referate, Gruppenarbeiten und sogar Chemie-Experimente durchzuführen, was sogar im Online-Unterricht ein Gruppengefühl vermittelte und für den einen oder anderen lustigen Moment sorgte. Manche Eltern haben sich sicher gefragt, was da wirklich acht Stunden vorm PC getrieben wurde…aber einiges war und bleibt ein Schülergeheimnis. Es wurde aber auch tatsächlich viel gelernt.

An diese schwierigen, neuen Herausforderungen, die durch die Pandemie bewältigt werden mussten, wurde das Abimotto „How to get Abi online (fast)“ angelehnt, was übersetzt „Wie bekommt man online (schnell) das Abitur?“ bedeutet. Der Abijahrgang 2021/22 nahm wirklich alles mit was ging. Sämtliche Lockdowns, schon bevor die Abiphase überhaupt losging, und Verkehrsregeln, die plötzlich auch in den Gebäuden galten. Hinzu kam die ständig geltende Sitzordnung, bei der man sich im Unterricht stets fühlte als würde man Klassenarbeiten schreiben, dabei eine OP durchführen (Masken und ständige Desinfektion) und ständig neue Leute kennenlernen. Es braucht nun mal Zeit, sich die Augenpartie aller Mitschüler einzuprägen. Da bekommt das Wort „Sehnsucht“ gleich eine andere Bedeutung. Fiel das Wort „Test“ war die Frage, ob es schlimmer war nicht gelernt zu haben oder erkältet zu sein. Nie zuvor musste eine Generation Hürden dieser Art überwinden.

Trotz der ungewöhnlichen Schulzeit wird diese den meisten wohl auch noch in Jahren ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, immerhin gab es trotz allem immer was zu lachen und zu erzählen. Die Abiturfeier wird allen in guter Erinnerung bleiben, da sie trotz aller Umstände wunderschön und denkwürdig war und die Möglichkeit eines angemessenen Abschiedes von der Schule, den Lehrkräften und den Mitschülern bot. Gemeinsam feierten alle den Erfolg der Schülerinnen und Schüler mit einem lachenden und weinenden Auge, denn Abschiede sind immer schwer, können aber auch ausgesprochen schön sein, was definitiv der Fall war. Danke an alle, die die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten der Dr.-Walter-Bruch- Schule unterstützt haben.

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