Heftiges Gewitter und Starkregen sorgen für zahlreiche Feuerwehreinsätze

Symbolbild
Landkreis St. Wendel. Bereits vor einigen Tagen wurde durch den Deutschen Wetterdienst vor heftigem Gewitter mit Starkregen bis zu 40l/m² am Donnerstag Nachmittag (19.05.2022) gewarnt.
Am Nachmittag zog eine große Gewitterzelle über die Kommunen des Landkreises St. Wendel und sorgte für 18 Feuerwehreinsätze in allen Gemeinden mit Ausnahme von Nonnweiler und Oberthal. Einsatzschwerpunkte für die Feuerwehren waren umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und vollgelaufene Keller.
Zu folgenden Einsätzen mussten sie ausrücken:
17.10 Uhr: Freisen, Baumholderstraße, Wassereinbruch
17.13 Uhr: Gehweiler, Hirsteiner Straße, Straße überflutet
17.13 Uhr: Hoof, Bruchwiesstraße, Brand eines Baumes
17.15 Uhr: Freisen, Rückweilerstraße, Keller unter Wasser
17.24 Uhr: Pinsweiler, Nohfeldener Straße, Straße verschmutzt
17.31 Uhr: Namborn, Hettersbachstraße, Fahrbahn überschwemmt und droht in Keller zu laufen
17.41 Uhr: Eiweiler, L326, Geröll auf Fahrbahn
18.39 Uhr: Freisen, L314, Straße verschmutzt
19.36 Uhr: Tholey, Varuswalsstraße, Baum auf Fahrbahn
19.42 Uhr: Bliesen, Webergasse, Erkundung Hilfeleistung
19.44 Uhr: Oberlinxweiler, Jakob-Stoll-Straße, Brand Telefonmast
19.45 Uhr: Marpingen, Schafbrücke, Keller unter Wasser
19.57 Uhr: Marpingen, Berschweiler Straße, Fahrbahn überschwemmt
19.48 Uhr: Urexweiler, Schloßstraße, Wassereintritt durch Dach
20.38 Uhr: Oberlinxweiler, Jakob-Stoll-Straße, Brand an Stromkabel
20.41 Uhr: Freisen, Rückweilerstraße, Wasser im Keller
Durch die Regenfälle und die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr kam es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand.
Für heute Nachmittag sind erneut ein Gewitter mit Unwettercharakter über dem Saarland vorhergesagt. Dabei werden verbreitet schwere, zum Teil auch extreme Gewitter mit massiven Auswirkungen erwartet. Diese werden begleitet von schweren Sturm- oder Orkanböen zwischen 90 und 130 km/h sowie heftigem Starkregen um 40 l/m² in einer Stunde und Hagel mit einer Korngröße um 5 cm. Teils ist auch extrem heftiger Starkregen mit rund 60 l/m² in wenigen Stunden wahrscheinlich.
Der deutsche Wetterdienst warnt: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

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