Handdesinfektionsspender für Sicherheit im Schulbus

Am Montag fängt die Schule wieder an und damit stellt sich vielen die Frage, wie die Corona-Pandemie hier nicht weiter vorangetrieben wird. Für die Schulen wurden Hygienekonzepte erstellt, doch irgendwie müssen die Schüler auch zur Schule kommen. Meistens geschieht dies in Bussen. Um dort den benötigten Abstand zu waren, müssten enorm viel mehr Busse fahren, was weder finanzierbar noch grundsätzlich durchsetzbar wäre.

Deshalb gilt in den Bussen bereits seit Wochen ganz klar, dass der Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Das wird auch kontrolliert, wie Landrat Udo Recktenwald mitteilt. 



Doch schon vor Corona hat sich manch einer Gedanken über die Keimbildung an Haltegriffen gemacht und hatte sein eigenes, kleines Desinfektionsmittel in der Tasche. In Zeiten von Corona, wurde direkt vorgesorgt und so werden rechtzeitig zum Start des Regelunterrichts im Saarland in allen Bussen im Landkreis St. Wendel Handdesinfektionsspender angebracht. 

Die Spender stellt die St. Wendeler Firma W&F Sicherheitstechnik kostenlos zur Verfügung, den Hygiene-Schaum finanzieren der Landkreis St. Wendel gemeinsam mit dem Zweckverband Personennahverkehr Saarland. So kann jeder der möchte bei Betreten des Busses seine Hände desinfizieren.

„Wir befinden uns weiterhin in einer Pandemie, wie sich die Fallzahlen entwickeln, kann niemand voraussagen“, betont Landrat Udo Recktenwald. „Jeder ist angehalten, sich an die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften zu halten. Als ÖPNV-Aufgabenträger tragen wir als Landkreis natürlich eine besondere Verantwortung unseren Kunden – Schüler und andere Fahrgäste – gegenüber“, so Recktenwald weiter.

Deshalb hat der Landkreis auch bereits rund 6000 Mund-Nasenschutzmasken an Kunden und Fahrer verteilt. Außerdem werden aktuell in allen Bussen feste Trennschutzkabinen zwischen Fahrer und Fahrgästen installiert, die die bisher provisorischen Spuckschutzscheiben ersetzen. Die Trennschutzkabinen werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gefördert, die Kosten des Einbaus übernimmt der Landkreis.

So können Fahrer und Fahrgäste den ÖPNV möglichst sicher nutzen.

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin
Share on telegram

ANZEIGEN