„Förderung Hände hoch für’s Handwerk“

Gutes Fundament für einen zukunftssicheren Job: Eine Ausbildung im Handwerk – Der AFFV e.V. berät

Die meisten jungen Menschen wissen während oder kurz nach ihrer Schulzeit noch nicht so recht, welche Richtung sie einschlagen sollen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Das eigene Potenzial hat man vielleicht noch nicht erkannt und die beruflichen Interessen sind noch nicht festgelegt. Man weiß nicht, was zu einem passen oder worin man gut sein könnte. Im Landkreis St. Wendel gibt es den Ausbildungs- und Fortbildungsförderverein e.V., der jungen Menschen beim Übergang von der Schule zum Beruf zur Seite steht. Mit seinem jüngsten Projekt macht er sich für die Handwerksbranche stark. Baut Vorurteile ab und sorgt für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft gegenüber Handwerksberufen. Vor allem junge Menschen will er für eine Ausbildung in dieser Branche begeistern. Aber was sind eigentlich die Vorteile eines Handwerksberufs und wie stehen die Chancen für eine gute Ausbildung? Das findet ihr in diesem Artikel heraus.

Zum AFFV: Was macht der Verein genau?

Der AFFV ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in St. Wendel, der als professioneller Zukunftsgestalter mit Fokus auf den Übergang von Schule zu Beruf junge Menschen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und während der Ausbildungszeit begleitet. Er hilft ihnen dabei, ihre einzigartigen Potenziale zu entdecken und zu entfalten und bringt sie mit den passenden Ausbildungsbetrieben zusammen – für eine Ausbildung oder ein duales Studium.

Bereits über 1.000 jungen Menschen hat der AFFV dabei geholfen, die passende Ausbildung in einem regionalen Ausbildungsbetrieb des Landkreises zu finden und diese erfolgreich abzuschließen. Er hat somit über 1.000 jungen Menschen auf dem Weg in eine erfolgreiche und glückliche Zukunft begleitet, sie dabei unterstützt und ihnen geholfen, sich in ihren schulischen Leistungen sowie persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Sogar bei unklaren und/oder komplexen Herausforderungen gelingt es ihm, das Potenzial, das alle junge Menschen mitbringen, zu entfalten.

Im Rahmen seines jüngsten Projekts „Hände hoch für’s Handwerk“ besucht er mit Kooperationspartnern und Ausbildungsbotschaftern regelmäßig Schulen, um junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Zu seinen Kooperationspartnern gehören unter anderem der Landkreis St. Wendel, die Schulen im Landkreis und der Umwelt-Campus Birkenfeld. Eng verbunden ist er mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH. Gemeinsam führen sie Schüler*innen und Schüler praktisch an das Handwerk heran, beispielsweise mit dem Bau von den bekannten CO2-Ampeln oder Pegelstandmessgeräten.

Hände hoch für’s Handwerk – In dieser Branche sind die Chancen auf gute Ausbildungsplätze besonders groß

Von vielen wird sie noch immer verkannt, dabei bietet die klischeebehaftete Handwerksbranche sehr gute Perspektiven – und so schmutzig und unterbezahlt, wie viele noch meinen, ist sie gar nicht. Es gibt über 300 verschiedene Berufe in dieser Branche und zahlreiche freie Ausbildungsplätze. Mit dem Projekt „Hände hoch für’s Handwerk“ setzt sich der AFFV seit 2019 stark für mehr Nachwuchs im Handwerk ein. Seitdem hat er 18 Baumaßnahmen als Unterrichtseinheit an zwölf Schulen im Landkreis umgesetzt und über 540 Schüler*innen mit verschiedenen Projekten begeistern und ihnen die positiven Seiten des Handwerks vermitteln können. Mit Ausbildungsbotschafterinnen und – botschaftern besucht er regelmäßig Schulen, um die Schüler*innen über die verschiedenen Ausbildungen zu informieren.

Solche Maßnahmen geben jungen Menschen die Gelegenheit, das Handwerk von seiner guten Seite kennenzulernen. Sie steigern die Akzeptanz der Schüler*innen gegenüber Handwerksberufen und zeigen ihnen, dass sie die Vorurteile, die sich in den Köpfen festgesetzt haben, gar nicht verdient haben. Mit einem Beruf in dieser Branche kann man schnelle Erfolge sehen und feiern, Ergebnisse betrachten und anfassen. Das hat nun schon einige Jugendliche davon überzeugt, nach der Schule in der Handwerksbranche Fuß zu fassen. Mit dem AFFV an ihrer Seite haben sie zudem die besten Chancen, den passenden Ausbildungsplatz zu finden, denn er arbeitet eng mit Handwerksbetrieben zusammen, die gerne neue Auszubildende einstellen.

Mit einer Ausbildung im Handwerk sichert man die Zukunft der Branche und sich selbst somit einen zukunftssicheren Job. Zudem gibt es gute Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise zum/zur Techniker/in oder Meister/in bis hin zum Studium. Somit steht der späteren Selbständigkeit oder Betriebsübernahme nichts mehr im Wege.

Wie finanziert der AFFV seine Arbeit und Projekte?

Der AFFV konnte das Projekt „Hände hoch für’s Handwerk“ als ein mit Leader-Mitteln (ELER- europäischer Förderfonds) gefördertes Projekt im Landkreis St. Wendel umsetzen. Die Förderung wurden bei der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land (KuLanI) beantragt. Die KuLanI widmet sich seit über 20 Jahren der Regionalentwicklung im Landkreis. Sie entwickelt in verschiedenen Handlungsfeldern die Potentiale der Region weiter. Das co-fördernde Ministerium im Saarland ist das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in Saarbrücken.

Die Umsetzung des Förderprojektes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land GmbH, Handwerksbetrieben im Landkreis, mit den Schulen, mit dem Bildungsnetzwerk St. Wendeler Land und in Kooperation mit der Handwerkskammer des Saarlandes sowie dem Saar-Lor-Lux Umweltzentrums GmbH. Weitere wichtige Netzpartner waren die Jugendberufshilfe der Kommunalen Arbeitsförderung und regionale Bildungspartner.

Für die Umsetzung der CO2-Warnampeln und die Pegelstandmessgeräte war die sehr gute Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gollmer vom Umwelt-Campus Birkenfeld sowie der IOT-Werkstatt und das INNODIG- Labor am Campus unerlässlich.

Generell handelt es sich bei dem AFFV um einen gemeinnützig anerkannten Verein, der sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Deshalb ist er dankbar über jede Spende. Diese fließen beispielsweise in die Unterstützung junger Menschen mit schwierigen Startbedingungen. Damit können ihnen Lernmaterial, Nachhilfeangebote, digitale Hilfsmittel oder pädagogische Betreuung angeboten werden.

Wer den AFFV mit einer Spende unterstützen möchte, kann das hier tun.

 

Wie kann ich den AFFV erreichen?

Du gehörst zu den Entschlossenen und möchtest deine Möglichkeiten kennenlernen? Dann ist der Ausbildungs- und Fortbildungsförderverein e.V. der richtige Ansprechpartner für dich.

Die Kontaktdaten des AFFV:

Stefan Kunz

Werschweilerstr. 40
66606 St. Wendel
Tel. 06851 903326
Mail: affv@wfg-wnd.de

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