Gelungener Berufsorientierungs- und Alumnitag der Fachrichtung Wirtschafts- und Umweltrecht am UCB

Der Studiengangbeauftragte Prof. Dr. Holger Kröninger lud Ende Mai zum fünften Berufsorientierungs- und Alumnitag der Fachrichtung Wirtschafts- und Umweltrecht zum Umwelt-Campus nach Hoppstädten-Weiersbach ein.

In der Veranstaltung stellen ehemalige Studierende ihren beruflichen Werdegang vor, den sie nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums in Birkenfeld eingeschlagen haben. Die Informationen über Bewerbung, Berufseinstieg und erste berufliche Erfahrungen sollen den Studierenden eine Hilfestellung aus erster Hand für die Zeit des Übergangs vom Studium in den Beruf geben.

 

Den ersten Vortrag hielt Philipp Neidig, der an der Universität Lüneburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Forschungsprojekt beteiligt ist und dort promoviert. Herr Neidig hat seinen Master-Abschluss mit dem Schwerpunkt Energierecht am Umwelt-Campus im Jahr 2016 erworben. Sein Werdegang zeigt, dass auch für Wirtschaftsjuristen mit einem Masterabschluss an einer (Fach-)Hochschule die Möglichkeit der Promotion besteht. Er beschäftigt sich mit Rechtsfragen mitteltiefer Aquifer-Wärmespeicher und untersucht die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und soll ggfls. Vorschläge für Rechtsänderungen unterbreiten.

Danach referierte Benjamin Spallek über seine Tätigkeit als externer Datenschutzbeauftragter für das Unternehmen Creditreform Compliance Services in Neuss. Nach erfolgreichem Master-Abschluss im Jahr 2014 mit dem Schwerpunkt Unternehmensrecht war Herr Spallek zunächst als Assistent am Umwelt-Campus im Studiengang „Wirtschafts- und Umweltrecht“ tätig. Im Sommer 2017 nahm er seine Tätigkeit bei den Creditreform Compliance Services in Düsseldorf zunächst im Bereich Compliance auf und ist in den letzten Monaten im Bereich des Datenschutzes tätig. Herr Spallek riet den Studierenden, keine Angst vor dem Berufseinstieg zu haben und sich nicht von Stellenausschreibungen und Vorstellungsgesprächen beunruhigen zu lassen. Besonders am Anfang wachse man mit seinen Aufgaben und könne mit den Kenntnissen aus dem Studium des Wirtschafts- und Umweltrechts auf eine solide Grundlage zurückgreifen.

 

Schließlich gewährte Catalina Krumrey Einblicke in Ihren Werdegang und Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Clearingstelle EEG KWKG in Berlin. Frau Krumrey beendete im Jahr 2017 erfolgreich ihr Master-Studium mit dem Schwerpunkt Energierecht am Umwelt-Campus. Sie berichtete von ihren Erfahrungen in der Bewerbungsphase und gab Tipps sowohl für die Bewerbung, als auch für die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch. Die Aufgabe der Clearingstelle ist die Konfliktvermeidung und –lösung von Fragen im Bereich des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) und des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG). Sie bearbeitet u.a. Erstanfragen und ist für die Vorbereitung und Durchführung von förmlichen Verfahren zuständig.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Professoren, Studierenden und die Ehemaligen bei gutem Wetter zu einem Come-Together auf die Terrasse der Teestube eingeladen. Dies nutzten die Studierenden für weitere Informationen und Hilfestellungen im persönlichen Gespräch. Unterstützt und organisiert wurde das Treffen von der Fachschaft Umweltwirtschaft/Umweltrecht. Die Veranstaltung wurde erneute gut aufgenommen, sodass eine Fortführung für das nächste Jahr geplant ist.

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