Fußball: Teams aus dem Landkreis biegen auf die Zielgerade ein

Es wird Sommer! Für die Fußballteams bedeutet das Endspurt. Zwei Spieltage stehen in den saarländischen Ligen noch bevor und viele der Mannschaften aus dem Landkreis befinden sich noch mitten im Auf- oder Abstiegskampf. Hier erhaltet ihr die Übersicht über die Situation in allen Ligen mit Beteiligung aus dem Landkreis St. Wendel:

Karlsbergliga Saarland
Die beiden Saarlandligisten aus dem Landkreis, der VfL Primstal und der SV Hasborn, gehen unter sehr unterschiedlichen Vorzeichen in den Saisonendspurt. Während der VfL es ruhig angehen lassen kann, braucht der RWH unbedingt noch Punkte, um in der nächsten Saison nicht zum ersten Mal seit über 40 Jahren nicht mindestens der höchsten saarländischen Spielklasse anzugehören. Punktgleich mit der FSG Ottweiler/Steinbach und einen Punkt hinter dem FV Schwalbach befindet sich der Rot-Weiß derzeit auf Platz 16, der nur in dem Fall den Klassenerhalt bedeuten würde, in dem der Relegationsteilnehmer der Karlsbergliga Saarland den Sprung in die Oberliga schafft. Ein einfaches Restprogramm haben die „Häschber“ dabei nicht gerade: Diesen Samstag ist man beim Tabellenzweiten Borussia Neunkirchen zu Gast, eine Woche später kommt der SC Brebach ins Waldstadion. Für den VfL Primstal geht es in den letzten beiden Spielen (zu Hause gegen Lebach/Landsweiler; auswärts bei Elversberg II) um nichts mehr. Aufgrund der durchwachsenen letzten Spiele haben die Rot-Schwarzen, die die Bewerbungsunterlagen für die Oberliga eingereicht hatten, keine Chance mehr auf den Aufstieg, mit der Abstiegszone aber ebenfalls schon lange nichts mehr zu tun.

Verbandsliga Nord/Ost
Für die SG Marpingen/Urexweiler ist der Traum vom Aufstieg wohl ausgeträumt. Nach der letztwöchigen 0:1-Niederlage gegen Tabellenführer Rohrbach beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz zwei zwei Spieltage vor Schluss bereits fünf Zähler. Drei Punkte hinter der Spielgemeinschaft steht unterdessen der FC Freisen, der eine starke Saison noch auf dem dritten Tabellenplatz beenden kann. Die beiden anderen Verbandsligisten aus dem Landkreis sind dagegen in anderen Tabellenregionen unterwegs: Der VfB Theley hatte sich nach mehreren Wochen im freien Fall in der Rückrunde von Trainer Kai Decker getrennt, unter dem neuen Trainerduo Marko Loncar/Timo Atz aber wieder kräftig Punkte gesammelt und den Klassenerhalt damit schon fast sicher erreicht. Düster sieht es dagegen für die zweite Mannschaft des VfL Primstal aus. Aufgrund der guten Ergebnisse der Konkurrenz rutschte man zuletzt auf den vorletzten Platz ab, der den sicheren Abstieg bedeuten würde. Im „Worst-Case-Szenario“ (zwei Absteiger aus der Saarlandliga; Vertreter der Verbandsliga Nord/Ost verliert die Aufstiegsrelegation) betrüge der Abstand zum rettenden Ufer schon fünf Zähler. Im besten Fall (ein Absteiger aus der Saarlandliga; Vertreter der Verbandsliga Nord/Ost gewinnt die Aufstiegsrelegation) müsste man zum Erreichen des Klassenerhalts lediglich am punktgleichen SV Furpach vorbeiziehen.

Landesliga Nord
Besonders heiß her geht es im Aufstiegskampf der Landesliga Nord. Zwei Spieltage vor Schluss können noch sechs Mannschaften Erster bzw. Zweiter werden, darunter mit der SG Bostalsee (Platz 1, 55 Punkte), dem TuS Nohfelden (Platz 2, 54 Punkte), der SG Neunkirchen/Nahe-Selbach (Platz 4, 52 Punkte) und der SG Dirmingen/Berschweiler (Platz 5, 52 Punkte) gleich vier aus dem Landkreis St. Wendel. Doch auch der Abstiegskampf verspricht Brisanz: im schlimmsten Fall mit vier Absteigern (zwei Absteiger aus der Verbandsliga; Zweiter der Landesliga verliert die Aufstiegsrelegation; drei Bezirksligisten steigen in die Landesliga Nord auf) wären die SF Tholey (Platz 15, 22 Punkte) bereits sicher abgestiegen, der SC Alsweiler (Platz 14, 29 Punkte) befände sich drei Punkte hinter dem rettenden Ufer und die SF Güdesweiler (Platz 12, 32 Punkte) einen Punkt vor den Abstiegsrängen. Die SF Tholey könnten mit ihrem vorletzten Platz (Illingen auf dem letzten Platz ist bereits abgeschlagen) nur im absolut günstigsten Fall (ein Absteiger aus der Verbandsliga; Zweiter der Landesliga gewinnt die Aufstiegsrelegation; zwei Bezirksligisten steigen in die Landesliga Nord auf) noch die Klasse halten.

Bezirksliga St. Wendel
Das einzige was in der Bezirksliga feststeht ist die Meisterschaft des SV Überroth und dessen damit verbundener Aufstieg in die Landesliga. Ansonsten ist wirklich alles offen: Um den Relegationsplatz zwei balgen sich mit dem SV Hasborn II (Platz 2, 58 Punkte), der SG St. Wendel (Platz 3, 56 Punkte) und der SG Scheuern/Steinbach/Dörsdorf (Platz 4, 55 Punkte) derzeit drei Mannschaften, sowie die SG Wolfersweiler/Gimbweiler (Platz 5, 53 Punkte) mit Außenseiterchancen). Auf der anderen Seite der Tabelle ist von einem bis vier Absteigern noch alles möglich. In (teilweise nur noch theoretischer) Abstiegsgefahr befinden sich derzeit der VfB Theley II (Platz 11, 32 Punkte), die SG Gronig/Oberthal (Platz 12, 30 Punkte), die SF Winterbach (Platz 13, 27 Punkte), die SG Marpingen/Urexweiler II (Platz 14, 24 Punkte), der 1.FC Niederkirchen (Platz 15, 14 Punkte) und die SG Hirstein/Gehweiler (Platz 16, 9 Punkte).

Kreisliga A Nahe
In der Kreisliga A Nahe kämpfen derzeit die SG Oberkirchen/Grügelborn (Platz 1, 85 Punkte), sowie der TSV Sotzweiler-Bergweiler (Platz 2, 83 Punkte) um Meisterschaft und direkten Aufstieg. Sotzweiler muss auf einen Ausrutscher des Konkurrenten hoffen, ansonsten geht es als Tabellenzweiter in die Aufstiegsrelegation.

Kreisliga A Blies
In der Kreisliga A Blies steht der STV Urweiler bereits als Vizemeister fest und wird an der Relegationsrunde um den Aufstieg in die Bezirksliga teilnehmen. Tabellenführer FSG Ottweiler/Steinbach II kann von den Urweilern nicht mehr eingeholt werden, der Dritte Dörrenbach sie nicht mehr von Platz zwei verdrängen.

Kreisliga B
In der Kreisliga B St. Wendel steht die dritte Mannschaft des SV Hasborn bereits seit mehreren Wochen als Meister fest und kann die Spielzeit bei einem Sieg bei der SG Gronig/Oberthal II am Samstag ohne Punktverlust abschließen. Die TSV Sotzweiler/Bergweiler II muss in den letzten beiden Spielen sechs Punkte holen und auf einen Ausrutscher von Tabellenführer SG Lebach/Landsweiler IV hoffen, um noch Meister in der Kreisliga B Nord zu werden.

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin
Share on telegram

ANZEIGEN