Freitag der 13., schwarze Katzen und Co. – Wo kommt der Aberglaube her?

Es ist wieder soweit. Der Freitag fällt im Jahr 2022 das erste Mal auf den 13. des Monats. Der Unglückstag steht also wieder vor der Tür. So sagt man es jedenfalls die, die abergläubisch sind, denn der Freitag der 13. gilt in vielen Regionen als dunkler Tag. Viele Menschen haben Angst, dass Ihnen an diesem Tag ein Unglück passiert. Einige leiden sogar unter Paraskavedekatriaphobie, der übersteigerten Angst vor diesem Tag. Wieso gerade dieser Tag so gefürchtet wird, und was dahintersteckt, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Der Freitag der 13. Ist aber nicht der einzige Aberglaube, der in unseren Kreisen bekannt ist. Achtung vor der schwarzen Katze, die von links kommt, gehe nicht unter einer Leiter vorbei und niemals über die Scherben eines Spiegels steigen. Und nicht vergessen: schnell auf Holz klopfen, um kein Unglück herbeizuwünschen.

Die schwarze Katze von links: wir finden die Begründung für den Missmut gegenüber schwarzen Katzen im Christentum. Die Katze wurde als Symbol für das Heidentum verstanden und als Tier der Hexen und der Magie – galt teilweise sogar als Abbild des Teufels. Die schwarze Farbe war dazu noch eine unreine und dämonische Farbe. Warum es so schlimm sein soll, wenn eine schwarze Katze dazu gerade von links kommt, lässt sich auch leicht erklären. Links war im Christentum die „schlechte Seite“. In der Kirche wurden bei der Himmelfahrt die, die in den Himmel kommen sollten auf die rechte und die, die die Ewigkeit in der Hölle verbringen sollten, auf die linke Seite gestellt.

Spiegelscherben vermeiden: Wer einen Spiegel zerbricht wird sieben Jahre Pech haben. So heißt es jedenfalls im Aberglauben. Ein Spiegel lässt einen sich selbst anschauen, erlaubt es, in sich hineinschauen. Es heißt, der Spiegel beherbergt die eigene Seele, während man hineinschaut. Zerbricht ein Spiegel, zerbricht die Seele und benötigt anschließend sieben Jahre, bis sie wieder geheilt ist.

Unter einer Leiter vorbeigehen: Unter einer Leiter durchzugehen gilt für viele als No-Go, es soll Unglück bringen. Das liegt daran, dass die Leiter mit dem Boden und der Wand, an der sie lehnt, ein Dreieck bildet. Das Dreieck gilt als heiliges Symbol, das beim Durchgehen gebrochen wird und Unglück mit sich zieht.

Auf Holz klopfen: Wer kennt es nicht, wir sprechen über unser Glück oder freuen uns wie gut es uns doch geht und haben dann Angst, dass wir dadurch negative Konsequenzen in der Zukunft auslösen. Also, schnell auf Holz klopfen! Dieser Aberglaube entstand schon im Mittelalter. Sprach man über sein Glück, klopfte man vorher oder nachher kurz an die Hauswand – die aus Holz bestand – um zu verhindern, dass die bösen Geister etwas davon mitbekommen und ihr Unheil verrichten.

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