Förderer für 2019 gesucht: Humor und Zaubertricks für psychisch kranke Kinder

Spenden für den Klinikclown der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg

Die stattliche Summe von 6600 Euro aus Spenden verschiedener Vereine, Firmen, Privatpersonen und einer Stiftung ermöglicht stationären Patientinnen und Patienten im Alter von 6 bis 13 Jahren mit schweren psychischen Störungen wie ADHS, Angst- oder Zwangsstörungen, Essstörungen, Psychosen oder Depressionen die wöchentliche Klinikclown- Therapie für das laufende Jahr.

Dass Humor und Lachen beim Genesen von Krankheiten helfen, ist seit den 1980er Jahren wissenschaftlich belegt. Bei der Behandlung von kranken Kindern und Jugendlichen sind Klinikclowns in Deutschland häufig anzutreffen- und anerkannt erfolgreiche Heilungsbeschleuniger. Mit den Patientinnen und Patienten in Homburg arbeitete Diplom- Pädagoge Henning Leidinger alias Clown Lolek schon seit Jahren regelmäßig. Die Theaterpädagogik ist Teil einer umfassenden, störungsspezifischen und multimodalen Therapie. Die Kunststücke, Zaubertricks, Jonglagen oder Balancetechniken, die die Kinder erlernen, eröffnen ihnen neue Kompetenzen und stärken nachhaltig ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Klinikclowns werden allerdings nicht von Krankenkassen oder Kliniken finanziert. 13 Jahre lang bezahlte die Kinderhilfe Saar e.V. den Einsatz in Homburg komplett alleine, seit 2016 müssen zusätzliche Sponsoren gefunden werden. Das CJD- Jugenddorf aus Homburg, der Verein „Blieskasteler Schutzengel“ e. V., die Wendelinus Stiftung aus Sankt Wendel, die Dach- und Fassadenfirma Helmut Zimmer aus Sankt Wendel, das Zwergenwald- Team St. Wendel/ Urweiler, der „Green Knights Military Motorcycle Club“ aus Ramstein und die „Projektgruppe Kinder und Jugendliche“ des Vereins Psychosoziale Projekte Saarpfalz (PSP) e. V. aus Homburg fanden die Theaterpädagogik wichtig und ermöglichten durch ihre großzügige Unterstützung die Fortführung der Therapie für 2018.

Für 2019 werden weitere Förderer gesucht.

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