Ferien im Camper Van: Worauf man achten sollte

Ohne Corona wären Sie nie auf die Idee gekommen den Urlaub auf dem Campingplatz zu machen – aber tun dies nun doch? Damit sind die definitiv nicht alleine.Campen mit dem Van boomt. Klar! Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit einem rollenden zu Hause ist man flexibel und bleibt im Urlaub unter sich. Damit man gut gerüstet auf Reisen gehen kann, erläutern wir im Folgenden, worauf geachtet werden sollte.

Der Sicherheitscheck

Bevor sie den Camper ausleihen wurde dieser mit Sicherheit gründlich durchgecheckt, dennoch lohnt sich ein zweiter Blick, auch für den Fall, dass es unterwegs mal zu einer Panne kommt. Gerade in kälteren Monaten wurde der Van oftmals länger nicht bewegt, von daher sollte unbedingt der Reifendruck geprüft werden. Ein weiterer wichtiger ist die Batterie, sie ist für die Stromversorgung nahezu überlebenswichtig. Am besten sollte gecheckt werden, ob noch alle Lichter funktionieren und jedes Elektrogerät angeschlossen werden kann. Vor der ersten längeren Fahrt lohnt auch ein einfacher Bremstest auf der Straße. Greifen alle Bremsen noch gut? Wer nicht sicher ist, überlässt diesen Bereich des Fahrzeugs besser Fachleuten.

Kosten, Übernachtung:

Wie teuer der Campingurlaub wird, hängt vor allem von der gewählten Urlaubszeit ab. In der Nebensaison können Wohnmobile 60-80 Euro pro Tag kosten. In der Hauptsaison liegt die Miete bereits bei 120 Euro pro Tag oder mehr. Auch die Übernachtungskosten haben von Stadt zu Stadt und von Land zu Land eine große Spannbreite – von fünf Euro pro Nacht bis zu einem dreistelligen Betrag auf dem Luxus-Campingplatz. Man sollte nicht denken, dass Camping unbedingt günstiger ist als ein Hotel Urlaub.

Das Beladen:

Es ist schon erstaunlich, wie viel Camping taugliche Ausrüstung sich in einem normalen Haushalt findet: So können die  Stühle und der Tisch vom Balkon mit auf die Reise, Tupperware dienen der  Aufbewahrung und die Spülschüssel kann auch gleich mit. Auch die Fahrräder und vielleicht auch noch das Surfboard passen perfekt auf und in den Camper. Dennoch gibt es zwei Begriffe, die einen bei der Planung immer wieder begegnen werden, und zwar sind das Leergewicht und Zuladung des Campers. Bei aller Vorfreude sollte man dies beim Beladen des Campers beachten.

Kleidung und Hygieneartikel

Der Van steht vor der Tür und ist beladen, nun steht das Einräumen an. Der Platz im Wohnmobil kann dazu verleitet, zu viel Kleidung mitzunehmen. Am besten ist es, so zu Packen, dass vor allem bequeme Kleidung dabei ist und diese  für den Zielort geeignet ist. Geht es zum Beispiel in Richtung Schweden, sollte vor allem gute wetterfeste Kleidung und Wanderschuhe eingepackt werden. Geht die Reise in den Süden, sollte es doch eher luftige Kleidung sein. Um sich im Wohnmobil waschen zu können benötigen Sie Duschgel und Shampoo, wenn bevorzugt draußen geduscht werden soll, dann sind ökologisch abbaubare Produkte am sinnvollsten. Außerdem sollten ausreichend Handtücher eingepackt werden, da man selten weiß, wann man das nächste Mal seine Wäsche waschen kann.

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