Fake News – von Unterhaltung bis zum politischen Schrecken

Fake News sind derzeit so präsent, wie noch nie. Nachdem die Anzahl der Nachrichtenseiten mit dem Internet explodiert ist, versuchen diese sich teils mit waghalsigen Aussagen zu etablieren und so Leser für sich zu gewinnen. Das heißt nicht, dass es keine seriösen Nachrichtenseiten mehr gibt. Dennoch steigt die Anzahl der Fake News im Internet – wir haben uns diese genauer angeschaut.

Wer ist das Ziel von Fake News?

Natürlich sind meistens Prominente das Ziel von Fake News. Mit diesen lassen sich leichter „Klicks“ generieren. Im Jahr 2022 war Tom Brady der Promi, über den Fake News mit der größten Reichweite verbreitet wurden. Bei diesem Promi-Fake-News-Index versteht man, wie viele Menschen von Fake News über Posts, Repost etc. erreicht wurden. Neben Brady findet man Joe Rogan, Elon Musk, Tom Holland und Kanye West an der Spitze der Rangliste. Noch stärker erkennt man Fake News bei Politikern. So erreichten Falschmeldungen rund um Donald Trump im Jahr 2022 191.305.451 Leute. Das sind fast so viele Menschen, wie Brasilien Einwohner hat.

Was ist der Grund dafür?

Bei Falschmeldungen muss man zwischen zwei unterschiedlichen Arten unterscheiden. So gibt es Fake News, bei denen es sich um keine absichtliche Täuschung handelt. In diesem Fall gab es noch eine unklare Informationslage, welche zu Spekulationen geführt hat oder es handelte sich um einen Betrug. Das passierte etwa zuletzt der „Tagesschau“. Sie berichtete über die Erfindung eines Fernsehers, welcher selbst Strom erzeugen kann. Wie sich herausstellte, war dies jedoch ein Betrug. Die Tagesschau entschuldigte sich für diese Fake News im Nachhinein. Bei anderen Fake News soll es sich jedoch um absichtliche Täuschungen handeln, durch welche eine erhöhte Reichweite oder ein persönlicher Gewinn erlangt werden soll. Dabei kommt vor allem die Politik ins Spiel. Hier hat sich Trump als ein König der Disziplin etabliert. So verbreitete der ehemalige US-Präsident während seiner Amtszeit insgesamt 30.572 falsche oder irreführende Aussagen.

Die Relevanz von Gerüchten im Sport

Mit den Transfergerüchten gibt es eine Art der Nachrichten, welche den Fake News ähnlich sind, jedoch weniger schädlich. Hierbei werden Gerüchte gestreut, wobei der Wahrheitsgehalt für viele Menschen nicht zu bestimmen ist. Jeder Fan ist sich bewusst, dass der Wahrheitsgehalt der Nachricht nicht hoch sein muss. Dennoch gehört es im Sommer dazu, dass man mit Freunden und Kollegen etwaige Transfergerüchte durchgeht und über den Wahrheitsgehalt spekuliert. Für die Wintertransferphase gibt es bereits die ersten Gerüchte. So soll der 1. FC Kaiserslautern an Nicolai Rapp, Serge Müller und Bryan Teixeira interessiert sein. Außer den Verantwortlichen weiß jedoch derzeit niemand, ob es wirklich ein Interesse gibt. Ob diese Nachrichten faktisch sind oder Gerüchte bleiben, werden wir also erst in den nächsten Monaten erfahren.

Fazit

Obwohl Gerüchte im Sport gang und gäbe sind und im Fußball für unterhaltsame Diskussionen sorgen, können Fake News in anderen Bereichen zu echten Problemen führen – vor allem in der Politik. Hier wünscht man sich eine faktenbasierte Diskussion, in welcher die beste Vorgehensweise für alle Menschen gesucht wird. Deswegen ist es umso wichtiger, dass man sich genauestens über den Wahrheitsgehalt der Nachrichten informiert – und andere auf etwaige Falschinformationen hinweist.

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