Enkeltrick-Betrüger in St. Wendel unterwegs

Am Donnerstag wurden mehrere Fälle des sogenannten „Enkeltricks“ in St. Wendel bekannt. Zum Glück gingen die Angerufenen meist nicht auf die Anrufe ein. In einem Fall waren die Täter allerdings erfolgreich.

Bei Fällen des „Enkeltricks“ rufen die Täter oft bei alleinstehenden Senioren an und geben sich als Angehörige von ihnen aus. Sie schildern hier eine erfundene Notsituation und bitten die Senioren um Geld. Da die Senioren der Meinung sind, dass es sich tatsächlich um einen Angehörigen handelt und dieser in Not ist, sind diese in  der Vergangenheit  mehrfach ohne genügende Prüfung  zur Hilfe bereit gewesen  und übergaben  Bargeld an Personen, die  sich als Beauftragte der Angehörigen ausgaben. Tatsächlich handelt es sich hier um hemmungslose Betrüger.

So ist eine ältere Frau aus dem Stadtgebiet St. Wendel am Donnerstag auf diesen Betrug hereingefallen. Hier meldete sich ein Mann, der sich als Enkel der Frau  ausgab, bei der  Seniorin und  bat wegen einer kurzfristigen Notsituation um Bargeld.

Die Frau ging davon aus, dass es sich tatsächlich um ihren Enkel handelt, hob von der Bank einen größeren Geldbetrag ab. Anschließend wurde  telefonisch ein Übergabeort vereinbart. An diesem Ort erschien dann ein sog. Beauftragter des Enkels und  nahm das Geld an sich. Erst einige Zeit später stellte sich heraus, dass die Frau auf einen Betrüger hereingefallen war.

Die entsprechenden polizeilichen Ermittlungen wurden aufgenommen.

Da auf diese Art und Weise in den letzten Tagen mehrere solche Fälle im Bereich St. Wendel bekannt wurden, warnt die Polizei St. Wendel eindringlich sich auf solche Anrufe einzulassen. Bei solchen Anrufen sollte man eigenständig die Polizei verständigen.

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