Energie der Zukunft: Das Ökologische Nahwärmenetz der Energiegenossenschaft Fürth

Die Energiezentrale der Energiegenossenschaft Fürth eG

Vor dem Hintergrund der Wärmewende mit steigenden CO2-Abgaben und dem geplanten Gebäudeenergiegesetz sehen sich immer mehr Hausbesitzer mit der Frage nach dem passenden Heizkonzept konfrontiert. Für die bewährten Öl- und Gasheizungen stehen steigende Abgaben, Preisschwankungen und gar Verbote ins Haus. Als Alternative werden hauptsächlich Wärmepumpen gehandelt, welche neben relativ hohen Anschaffungskosten auch mit einigen Einschränkungen einhergehen.

Die Lösung für Dörrenbach und Fürth

Im Jahr 2012 hat sich die Energiegenossenschaft Fürth eG gegründet. Bereits seit 2014 versorgt sie die Dörfer Fürth und Dörrenbach im Ostertal mit ökologischer Nahwärme. 

Insgesamt 250 Haushalte haben sich bereits für einen Anschluss entschieden. Um das zu ermöglichen, waren Investitionen von rund 10 Millionen Euro nötig, welche auch durch Unterstützung aus dem Bundeshaushalt gestemmt werden konnten. So sind in dem landkreisübergreifenden Projekt bis heute über 16,5 Kilometer Leitungsnetz verlegt worden. Die Kapazität der Infrastruktur in Fürth auf circa 75 und in Dörrenbach auf etwa 50 weitere Haushalte begrenzt. Dabei gilt zu beachten, dass die Anschlussmöglichkeiten je nach Netzausbau und Nachfrage im entsprechenden Wohngebiet auch sehr stark limitiert sein können. Daher lohnt es sich, bei Interesse schnell Kontakt zur Genossenschaft aufzunehmen und sich unverbindlich beraten zu lassen.

Die Mitarbeiter der Genossenschaft behalten den Überblick über den Bedarf und können so den Netzausbau gezielt planen. Dadurch können gemeinsam Möglichkeiten geschaffen werden.

Was genau ist Nahwärme?

Bei Nahwärme handelt es sich um eine effiziente Methode der Wärmeversorgung, bei der eine Heizzentrale in der Nähe der Gebäude steht. In diesem Fall befindet sich die Zentrale im Gewerbegebiet von Fürth. Wasser wird auf Grundlage erneuerbarer Energien erwärmt und über ein Rohrleitungsnetz zu den Verbrauchern transportiert.

Über eine Fernwartungssoftware kann Verbrauch abgelesen und die Heizung optimiert werden.

Das Nahwärmenetz bietet moderne Steuerungs- und Regelungstechnik und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energien. Die Genossenschaft sorgt für zuverlässige Wärmelieferung und nachhaltige Versorgung durch heimische Holzhackschnitzel und Pellets und wird, neben einem eigenen BHKW, außerdem von zwei Biogasanlagen aus Dörrenbach mit Wärme beliefert.

Die Vorteile eines Nahwärmeanschlusses:

  • Energie aus der Region – für die Region
  • Vermeidung von CO2 Emissionen
  • Es wird nur die kWh Endenergie bezahlt – keine Wirkungsgradverluste
  • Hohe Versorgungssicherheit durch die Redundanz der Energieträger in Verbindung mit Pufferspeicher in der Heizzentrale
  • Schaffung von lokalen Arbeitsplätzen
  • Mitglieder einer Genossenschaft können mitbestimmen
  • Unabhängig von Energieriesen und klimapolitischen Entscheidungen, weniger abhängig von Weltgeschehen und Nachfrage fossiler Rohstoffe
  • Mehr Platz im Haus, wenn alte Öltanks ausgebaut werden
  • Die Genossenschaft übernimmt ab Inbetriebnahme der Heizung die Instandhaltung und Wartung der Übergabestation und des Leitungsnetzes
  • Es handelt sich um eine langfristige Investition ins Eigenheim
  • Es ist eine Investition in ein zukunftssicheres Projekt

Im Video beantwortet Vorstandsmitglied Johannes Weber während einer Führung durch die Zentral Fragen zur Genossenschaft und zum Nahwärmenetz:

 

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Energiegenossenschaft Fürth eG
Tel.: 06858 / 900 88 55
Mobil: 0151 / 64 04 62 89
Mail: info@energiegenossenschaft-fuerth.com

 

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