Freisen: Eine Investition in die Zukunft

In Freisen wurde der fast fertige Neubau der Gemeinschaftsschule vorgestellt. Der Bau kostete 4,2 Millionen Euro und soll die konkurrenzfähige Zukunft der Schule sichern. Bezuschusst wurde die Baumaßnahme mit einer Million Euro vom Ministerium für Inneres und Sport. 

„Das ist natürlich viel Geld, aber hier in Freisen ist es auch gut angelegt“ sagt Klaus Bouillon, der außerdem froh darüber ist, „dass der 2017 gestartete Bau die geplante Kostenkalkulation nicht überstieg“. 

In den vergangen Jahren mussten in der Gemeinschaftsschule in Freisen immer häufiger Funktionsräume zu normalen Klassenräumen umfunktioniert werden, damit die angemeldeten Schüler alle Platz fanden. Um die 4-5-Zügigkeit in Zukunft gewährleisten zu können, wurden 7 neue Klassenräume gebaut. Außerdem 2 Gruppenräume, 1 Kunstsaal, 1 EDV-Raum, 2 Werkräume und ein Maschinen-Werkraum. Auch das Lehrerzimmer und die Verwaltung und Schulleiterräume sind in dem Neubau eingezogen, sodass in einem nächsten Zug aus den Räumen im alten Gebäude wiederrum 3 neue Klassenräume entstehen können. Eine Schülermediathek wurde auch eingerichtet, in der die Schüler die Möglichkeit haben werden, an PC-Plätze selbstständige Computerarbeiten zu tätigen. 

Beim Rundgang durch die Schule ließ sich in einigen Räumen noch nur erahnen, wie sie fertig aussehen werden. Bis zur offiziellen Einweihung am 15. März soll aber das Meiste eingerichtet sein. Die Klassenräumen wurden schon nach den Weihnachtsferien bezogen. Den obligatorischen Tafelschwamm sucht man hier jedoch trotzdem vergeblich. Denn in der Schule wird mit Beamer und White-Boards gearbeitet. Hinter einem unscheinbaren Rollo versteckt sich in jedem Klassenraum ein Medienschrank, in dem der Lehrer sein Tablet anschließen und digitalen Unterricht abhalten kann. 

Die technische Einrichtung war Schulleiter Marc André Müller sehr wichtig, um auch in die Zukunft investieren zu können. Außerdem sollte genügend Platz im Neubau sein, dass eigenständiges und differenziertes Lernen möglich ist. Dazu wurden auch in den Fluren des Gebäudes Plätze eingerichtet, an denen sich die Schüler hinsetzen können. Müller erzählt, dass diese liebevoll „Wetterhäuschen-Nieschen“ genannt werden. 

Auch Landrat Udo Recktenwald ist begeistert von dem Neubau und freut sich, dass der Schulstandort Freisen damit nun deutlich attraktiver und wettbewerbsfähiger gemacht wurde. 

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