SCHLOSSPLATZ

„Ein Licht für den Frieden – Solidarität mit der Ukraine“: Friedensgebet auf dem Schloßplatz St. Wendel

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Die evangelische Gesamtkirchengemeinde St. Wendel, die katholische Pfarreiengemeinschaft St. Wendel, die Stadt St. Wendel und der Landkreis Sankt Wendel rufen am Samstag, 26. Februar, 18 Uhr, Schloßplatz St. Wendel, zu einem Friedensgebet auf. Das Motto: „Ein Licht für den Frieden – Solidarität mit der Ukraine“.

Der russische Einmarsch in der Ukraine löst auch bei Udo Recktenwald, Landrat des Landkreises Sankt Wendel, Entsetzten und Sorge aus. „Es ist ein völkerrechtswidriger Angriff auf einen souveränen, demokratischen Staat, es ist ein Angriff auf alle Werte, die wir in Europa hochhalten und leben. Ein zynischer, kalter, skrupelloser Akt, der Not und Elend, Leid und Tod auslöst. Mit unseren Gedanken sind wir beim ukrainischen Volk, sind in diesen schweren Stunden solidarisch mit jenen, die unter dieser boshaften Aggression leiden. Ein Krieg in Europa, ein Krieg, der sich ausweiten könnte. Unvorstellbar, und doch bittere Realität. Es müssen auf allen Ebenen sofort alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um das Blutvergießen zu beenden. Jetzt gilt es, einig zu sein, gemeinsam an der Seite der Ukraine zu stehen. Für Frieden und Freiheit – denn dies ist, wie uns die vergangenen Stunden gezeigt haben, nicht selbstverständlich. Auch viele Bürgerinnen und Bürger im Sankt Wendeler Land sind betroffen und besorgt. Daher rufe ich alle auf, am Samstag für Frieden und Freiheit, gegen Großmachtstreben und Krieg aufzustehen, zusammenzukommen, zu beten. Am Sonntag findet um 17 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Bliesen ein ökumenisches Friedensgebet statt. Auch daran sollten möglichst viele Menschen teilnehmen, um ein klares Zeichen zu setzten. Im Landkreis Sankt Wendel haben wir bereits begonnen, Vorbereitungen zu treffen, um Kriegsversehrte und Flüchtlinge aufzunehmen. Dies ist unsere humanitäre Pflicht. Wie das Pochen auf unsere demokratischen, humanistischen Werte, deren Verletzung wir durch militärische Aggressionen nicht dulden.“

Die Teilnehmer des Friedensgebetes auf dem Schloßplatz am Samstag um 18 Uhr müssen einen Abstand von 1,5 m einhalten, sofern sie nicht zum Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie des familiären Bezugskreises gehören. Sollte dies nicht möglich sein, ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Das Friedensgebet wird um 18.30 Uhr mit dem Läuten der Glocken beendet.

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