Berichterstattung über tragische Unfälle und Ereignisse – Ein Hinweis in eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser,

die Redaktion von wndn.de versucht, Euch immer so schnell wie möglich zu informieren. Trotzdem verzichten wir in der Regel auf eine umgehende Berichterstattung, wenn aus unserer Sicht die Persönlichkeitsrechte von Unfallbeteiligten oder Angehörigen die Interessen der Öffentlichkeit überwiegen. Ein Beispiel: Wir mussten leider am vergangenen Sonntag erfahren, dass der vermisste Radfahrer aus der Gemeinde Nohfelden sehr wahrscheinlich tödlich verunglückt sei. Diese Nachricht hat sich dann später bestätigt. Trotz der landesweiten Suchaktion haben wir im Gegensatz zu anderen Medien erst einen Tag später darüber berichtet.

 

Gleiches versuchen wir bei tragischen Unfällen und ähnlichen Ereignissen. Viele Pressestellen von Feuerwehren oder anderen Hilfsorganisationen verhalten sich ähnlich. Unserer Ansicht nach sollte in diesen Fällen immer der Schutz der Beteiligten und Angehörigen vorgehen. Diese Personen sollten zumindest die Chance haben, derartige Nachrichten von Angesicht zu Angesicht, etwa durch Polizei, Notfallseelsorger oder Verwandte zu erhalten und nicht aus der Presse oder den sozialen Medien zu erfahren. Dass wir in diesen Fällen etwas später als andere Presseorgane berichten, nehmen wir bewusst in Kauf.

Eure Redaktion

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