DLRG fordert: Schwimmenlernen darf keine Frage des Geldes werden

Symbolbild

Heute ist bereits festzustellen, dass fast 60% der Zehnjährigen keine sicheren Schwimmer sind. In den letzten beiden Jahren wurde über eine Million Euro durch das Saarland in die Schwimmausbildung von Kindern gesteckt. Trotzdem sind Wartelisten für Anfängerschwimmkurse längst nicht abgearbeitet. Auch mangelt es an Trainingszeiten um weiterführende Kurse anzubieten.

Dagmar Heib, Präsidentin des DLRG Landesverbandes Saar e.V., teilt zu der aktuellen Situation um die Badpreise für DLRG-Gliederungen und Schwimmvereine mit: “Wir werden täglich zu weiteren Schwimmkursen angefragt. Wir benötigen dringend mehr Badzeiten in den Bädern und keine Erschwerung bei der Ausübung unserer satzungsgemäßen Aufgaben – Schwimmausbildung und Lebensrettung. Diese Badzeiten müssen zu ehrenamtsfreundlichen Zeiten sein, sodass die Kinder nach der Schule kommen können und unsere ehrenamtlichen Ausbilder die Schwimmausbildung auch neben ihrem beruflichen Alltag durchführen können. Eine Erschwerung unserer Tätigkeit ist neben der beschränkten Badzeiten auch darin zu sehen, dass manche Badbetreiber immer höhere Preise aufrufen.

Wir verstehen natürlich die finanziellen Bedrängnisse der Kommunen – das Schwimmenlernen darf aber keine Frage des Geldes der Eltern werden. Schwimmen ist eben nicht nur ein Vereinssport und dient nicht nur dem Vergnügen – sicheres Schwimmen muss vielmehr ein fester Bestandteil der Entwicklung sein.“

Quelle: DLRG Saarland

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