Die „Brillenfreundschaft“ erhält Unterstützung einiger regionaler Universitäten und wissenschaftlichen Spitzeninstituten

Die von Michaela Roos, Inhaberin der ausführenden „Gudd-Zweck UG“ und Michael Roos, Rotarier im Rotary Club Tholey-Bostalsee, seit vielen Jahren aufgebaute und gelebte „Brillenfreundschaft“ mit dem Hilfe-Verein „L.S.F. Lunettes sans Frontieres“ im Elsass/Frankreich steht für nachhaltige und sinnvolle Verwertung von gebrauchten Altbrillen. So werden Tausende von gesammelten Altbrillen jährlich im stetigen Rhythmus nach Hirsingue im Elsass gebracht, von wo aus sie in bis zu 56 Länder der Erde an zuverlässige Partner vor Ort verschickt und dort kostenlos an Bedürftige verteilt werden.

Zuvor werden die Brillen im Saarland an zwei Stellen (WIAF-Brillenverwertungsstelle in St. Wendel und Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle in Oberkirchen) von engagierten Helfern und Helferinnen gereinigt, vermessen und je nach Dioptrien sortiert in Kartons eingelagert bis zum Transport zum L.S.F. oder zum direkten Versand in die Welt.





Die so “geretteten“ Brillen helfen sehbehinderten Menschen in armen Ländern, die sich keine Brille leisten können, weil diese dort oft mehrere (2-8) Monatslöhne kosten würden, wieder mit neuer Sehkraft am Leben teilzunehmen, einen Beruf auszuüben, sich selbst und die Familie zu ernähren.

Da ROTARY als Service-Organisation in aller Welt schon immer dafür steht, die zum Teil völlig verschiedenen Ressourcen (Geld, Zeit, Ideen, Kontakte usw.) von Menschen, Vereinen, Unternehmen sinnvoll zu bündeln und damit Synergie-Effekte zu nutzen, entschied sich auch Volker Geiss, Rotarier im Rotary Club St. Wendel, dieses nachhaltige und erfolgreiche Brillen-Hilfs-Projekt des benachbarten Rotary Club Tholey-Bostalsee & der Gudd-Zweck UG tatkräftig zu unterstützten.

Aufgrund seiner vielfältigen beruflichen Kontakte & Kooperationen konnte er jetzt Wissenschaftsorganisationen wie Universitäten und Forschungsspitzeninstitute für das Projekt „Brillen ohne Grenzen“ gewinnen.
Da das langjährige & nachhaltige Hilfs-Projekt nach seiner Ansicht „für sich spricht“, war es auch nicht notwendig, besondere Überzeugungsarbeit zu leisten.
Universitätspräsident Prof. Dr. Manfred Schmitt von der Universität des Saarlandes formulierte es so: „Ich hoffe, es kommen eine Menge Brillen zusammen, um diese wunderbare Aktion zu unterstützen.“
Der Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern, Prof. Dr. Arndt Poetzsch-Hefter äußerte begeistert: „Dass wir durch das Überlassen unserer alten Brillen dazu beitragen können, Menschen zu helfen, freut mich sehr.“



Volker Geiss ist daher sehr zufrieden, dass so viele namhafte Institute in der Region Saar-Pfalz nun aktiv „mitmachen“ werden:
„Die Universität des Saarlandes, die Technische Universität Kaiserslautern, die beiden Max-Planck-Institute in Saarbrücken und Kaiserslautern, das CISPA Helmholtz Centrum für Informationssicherheit, das Deutsche Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz, das Institut für Neue Materialen und auch die Musikhochschule des Saarlandes…. all diese Wissenschaftsorganisationen haben sich jetzt dem Hilfs-Projekt angeschlossen, das der Verein L.S.F. (Lunettes sans Frontiere) im Elsass vor über 45 Jahren angestoßen hat und das nun seit Jahren aus Deutschland über www.brillen-ohne-grenzen.de massive & freundschaftliche Unterstützung erhält.“

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