Bosen: Feuerwehr muss Kaminbrand löschen

Bosen. Glück im Unglück hatte am Donnerstagmittag, 25.02.2021, ein Anwohner, der versucht hatte, einen Kaminbrand mit Wasser zu löschen. Um 12:26 Uhr wurden die Löschbezirke Bosen-Eckelhausen und Sötern sowie das Einsatzleitfahrzeug aus Nohfelden, die Polizei und der Bezirksschornsteinfeger in die Bostalstraße alarmiert. Als die 18 Einsatzkräfte dort eintrafen, stand der Hausbesitzer mit einer Gießkanne auf dem Dachfirst und unternahm erste Löschversuche. Er konnte sich danach selbst in Sicherheit bringen. Bei einer ersten Kontrolle konnten die Feuerwehrangehörigen bereits Risse am Schornstein feststellen, sodass die Geschosse des Gebäudes überwacht und der Kamin mit dem Schornsteinwerkzeug gereinigt werden musste, um den Rußbrand im Innern löschen zu können.

Die Feuerwehr warnt: Niemals Wasser zum Löschen eines Rußbrandes verwenden. Im Innern des Schornsteins können Temperaturen von bis 1.500 °C herrschen. Aus einem Liter Wasser werden bei schlagartiger Verdampfung 1.700 Liter Wasserdampf. Es besteht Zerreißungs- und Explosionsgefahr!

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