Oberthal mit 5.978 Einwohnern kleinste Gemeinde

Bevölkerung im Saarland steigt aufgrund von Zuwanderung auf 992.666 Menschen

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Die Bevölkerung im Saarland ist aufgrund von Zuwanderung wieder angestiegen. Zum Jahresende 2022 lebten in den 52 Städten und Gemeinden des Saarlandes insgesamt 992.666 Menschen. Dies bedeutete einen Bevölkerungsgewinn von 10.318 Personen, wie das Statistische Landesamt Saarland mitteilte.

Im Jahr 2021 war die Einwohnerzahl im Vergleich zum Vorjahr um 11.431 Personen gesunken. Der diesjährige Bevölkerungszuwachs beruhte ausschließlich auf Wanderungsgewinnen und erreichte mit über 17.870 Personen einen neuen Höchstwert.

Im Jahr 2022 verringerte sich die deutsche Bevölkerung im Saarland im Vergleich zum Vorjahr um 7.580 Menschen auf 853.477, während die nichtdeutsche Bevölkerung im gleichen Zeitraum um 17.898 Menschen auf 139.189 anstieg.

Der Anteil der nichtdeutschen Personen entsprach damit 14,02 Prozent der Gesamtbevölkerung und umfasste insgesamt 177 Nationen. An erster Stelle standen die Staatsangehörigen aus Syrien (31.653 Personen), gefolgt von Italien (14.376 Personen) und der Ukraine (13.089 Personen). Am Ende dieser Rangliste befanden sich unter anderem Monaco und der Inselstaat Nauru (je 1 Person).

In der Altersgruppe der unter 18-Jährigen wurden 152.715 Personen gezählt, in der Altersgruppe der 18- bis unter 65-Jährigen 594.215 Personen und bei den 65-Jährigen und Älteren 245.736 Personen.

Im kommunalen Vergleich wies die Landeshauptstadt Saarbrücken mit 181.959 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl auf, gefolgt von der Stadt Neunkirchen mit 46.882 und der Stadt Homburg mit 42.297. Die geringste Einwohnerzahl wurde in der Gemeinde Obertal mit 5.978 Personen verzeichnet, gefolgt von den Gemeinden Gersheim mit 6.329 und Weiskirchen mit 6.354.

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