Schule fertig – und dann?

Berufsinformationstag am Gymnasium Wendalinum bot ein breitgefächertes Angebot

Berufsorientierung wird für Schülerinnen und Schüler immer wichtiger. In Zeiten von Corona, in denen Berufsberater und Externe nicht an Schulen kommen durften und Schülerpraktika ausfielen, war es aber nicht immer einfach, diese Thematik an die Schüler zu bringen. Umso mehr freut es das Wendalinum und die für die Berufsorientierung in der Oberstufe zuständige Lehrerin Frau Maurer, dass die Schule wieder ihre Türen für eine größere Veranstaltung dieser Art öffnen konnte. Mit Unterstützung von ALWIS (Arbeits, Leben, Wirtschaft, Schule – e. V.) wurde Anfan Oktober für die Klassenstufen 11 und 12 ein Berufsinformationstag angeboten, der ein breitgefächertes Spektrum an Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten präsentierte.

In etwa 40 Workshops und Vortragsveranstaltungen hatten die Oberstufenschülerinnen und -schüler die Möglichkeit, sich in einem kleineren Kreis und je nach Interesse über universitäre Bildungsangebote, duale Studiengänge sowie Ausbildungsberufe zu informieren. „Um auf die Schülerinteressen einzugehen, waren zuvor von Seiten der Schule individuelle Wünsche abgefragt worden“, erklärt Frau Maurer die Zusammenstellung des Angebots. Sowohl Vertreter der Fachhochschule in Trier sowie der Universität und der HTW des Saarlandes als auch der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement präsentierten einige ihrer Studienangebote. Daneben zeigten Referenten der Sparkasse den Schülern die Möglichkeit auf, Ausbildung und Studium im sogenannten dualen Studium zu verknüpfen. Die Schülerinnen und Schüler hatten auch die Gelegenheit, sich über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten bei der Polizei, der Bundeswehr oder im Bereich der Medizin, des Rechtswesens, der Architektur und der Ingenieurwissenschaften kundig zu machen. Auf große Resonanz bei den Jugendlichen stießen traditionell außerdem die Informationen des Deutschen Roten Kreuzes zum Freiwilligendienst als auch die des „American Institut for Foreign Study (AIFS)“ hinsichtlich eines Auslandsaufenthaltes als Au Pair oder im Zuge des Programms „Work and Travel“. Auch die Universität informierte über die Möglichkeit, im Ausland zu studieren. Eine individuelle Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit rundete das umfangreiche Angebot ab.„Alle Beteiligten sind sich einig, dass diese Veranstaltungsreihe nicht nur gelungen, sondern mittlerweile zurecht zu einem festen Bestandteil der Berufsorientierung am Wendalinum geworden ist“, resümiert Alexander Besch, Schulleiter am Gymnasium Wendalinum.

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