Blutspenden rettet Leben

Aufruf zur Blutspende

Symbolbild

„In Deutschland werden circa 15.000 Blutspenden benötigt, im Raum Saarland/ Rheinland-Pfalz rund 850– und zwar jeden Tag. Bei Operationen oder der Behandlung von Unfallopfern, Krebspatienten und Herzkranken retten Blutkonserven Menschenleben. Deshalb möchte ich alle Saarländerinnen und Saarländer am heutigen Weltblutspendertag dazu motivieren, selbst aktiv zu werden und Blut zu spenden“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann zum Weltblutspendertag.

Dank moderner Transfusionsmedizin sind viele Operationen und Behandlungsmethoden erst möglich geworden. Die meisten Blutkonserven werden bei Krebserkrankungen eingesetzt. Aber auch bei Herz-, Magen- und Darmkrankheiten sowie Verletzungen bei Sport- und Haushaltsunfällen werden immer mehr Konserven benötigt.



„Blutspenderinnen und Blutspender retten Leben. Jede Saarländerin die, und jeder Saarländer der, regelmäßig Blut spendet übernimmt aktiv Verantwortung für seine schwerkranken Mitmenschen. Ihnen gebührt mein herzlicher Dank. Gleichzeitig möchte ich den heutigen Tag nutzen und so viele Menschen wie möglich zu einer Spende motivieren, denn damit die Versorgung auch zukünftig gesichert ist, ist eine große Zahl von Blutspenderinnen und Blutspendern wichtig. Auch in der aktuellen Lage und trotz Corona steht einer Spende nichts im Weg“, so Bachmann.

Bürgerinnen und Bürger können Blutspendestationen auch weiterhin sorgenfrei betreten. Es gelten sehr hohe Hygienestandards und die anwesenden Ärztinnen und Ärzte werden keine Personen mit grippalen Symptomen zur Spende zulassen, sodass für die Blutspenderinnen und Blutspender keine Gefahr zur Ansteckung mit einer Infektionskrankheit besteht.  

Hintergrund:

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 2004 gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen, unentgeltlichen Blutspende und auf die humanitäre Leistung der Spenderinnen und Spender aufmerksam zu machen.

Hierbei wurde das Datum für den Weltblutspendertag nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner geboren, einer der bedeutendsten Mediziner der Welt, der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.

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