„PEACE RAG – Mach es einfach“

Astrid Johann ruft zur gemeinsamen Friedensaktion auf

Ein weißes Tuch am Rucksack als Friedenssymbol (Foto: Astrid Johann)
Ein weißes Tuch am Rucksack als Friedenssymbol (Foto: Astrid Johann)

Die Fachjournalistin Astrid Johann hat am 14. Dezember 2022 spontan eine Friedensaktion ins Leben gerufen: „PEACE RAG(*) – mach es einfach“ (*dt. Friedens-Lappen). Im Sinne von Mahatma Gandhis Worten „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ ruft sie zum Mitmachen auf.

Die passionierte Radfahrerin und Fachjournalistin im Fahrradbereich fordert alle Menschen auf: „Setze ein sichtbares, international verständliches Zeichen des Friedensangebotes – mit weißen Fahnen  und Friedenstauben  an deinen (Fahrrad)Taschen, am Rucksack, am Schulranzen, am Aktenkoffer, auf dem Büroschreibtisch, am Briefkasten, am Fenster, am Fahrrad, am Auto, am Handgelenk, um den Hals oder wo auch immer. Gib ein weltweites, wehendes oder auch stilles Signal des Friedens, da wo du wohnst, hingehst oder stehst und gib es weiter. Sei FriedensspenderIn.“

Und „mach es einfach“ – im doppelten Sinne: zum Einen kann ohne großartigen Schnickschnack jeder etwas tun, sprich mit einem weißen Tuch ein Zeichen des Friedens setzen, es sofort umsetzen, es ist ganz simpel („make it simple“). Astrid Johann postuliert: „Fast jeder Mensch auf dieser Welt hat einen weißen Lappen. Selbst wenn er schmutzig oder blutig ist!“ Zum Anderen im Sinne von: „Leg‘ los, handle! („Just do it!“). Mache mit!“

Und sie erklärt: „Es geht weder um Perfektion noch um heile Welt, sondern um ein tief empfundenes Bedürfnis nach Frieden und Verbundenheit, das neben der Freiheit und Autonomie eines der übergeordneten Grundbedürfnisse eines jedes Menschen ist – und das von Geburt an bis zu seinem Lebensende.“

Diese PEACE RAG-Aktion darf, wenn es um die Diplom-Geografin geht, weltweit Flügel bekommen. Denn, so erklärt sie, „es sollte generell so ziemlich jeder die internationale Symbolik des weißen Tuches verstehen.“

Und um Weihnachten könne diese „frohe (Friedens-)Botschaft“ noch eher ankommen, zudem bei Nicht-Christen, anderweitig religiösen oder spirituellen Menschen, Atheisten oder Agnostikern.

Gerade in diesen turbulenten Zeiten, in denen ein Krieg in Europa tobt, ist ihr diese Aktion eine Herzensangelegenheit. Daher appelliert die Pragmatikerin: „Es ist ganz easy, ein Zeichen des Friedens anzubieten. Mach es einfach!“

Der Hintergrund, zur Person und Denke von Astrid Johann. Sie sagt:

Astrid Johann, Initiatorin der Peace Rag - Friedensaktion
Astrid Johann, Initiatorin der Peace Rag – Friedensaktion

„Als Pazifistin, Geografin mit mehrmonatigen Radreise-Erfahrungen durch Europa, freie PR-Referentin, Fachjournalistin mit zusätzlicher Coach-Ausbildung, Beraterin im Fahrrad-, Umwelt- und Naturbereich und Interviewerin für Sozialforschungsstudien habe ich mit Menschen unterschiedlichster Nationen und Weltanschauungen Kontakt.

Ich wurde 1962 geboren, wuchs in einer saarländischen Familie auf. Unsere Eltern, erblickten das saarländische Licht der Welt in den 1920er Jahren, erlebten nicht nur die Franzosen einst als ‚Erz’Feind, sondern als Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auch das Nazi-Deutschland und generell den 2. Weltkrieg – traumatisierend und hautnah!

Nach diesen schlimmen totalitären und Kriegs-Erfahrungen schrieben sie sich die Demokratie und Völkerverständigung auf die Fahnen, sicherlich auch auf Schmierlappen und verweinte „Rotztücher“. Ihr Credo: „So schlimme Dinge wie wir sie erlebten, dürfen nie wieder passieren!“. Daher gingen bei uns im ‚Haus der offenen Tür‘ Menschen aus vielen Nationen ganz selbstverständlich ein und aus und lebten zeitweise bei uns. Wir hatten Kontakte nach Ostdeutschland, als es noch die menschenverachtende innerdeutsche Grenze, die Berliner Mauer und den kalten Krieg zwischen Ost und West gab. Unser kreativer Vater, Albert Johann, war unter anderem freier Fotoreporter für eine lokale Tageszeitung und Offsetdrucker, unsere pragmatische, sozial und kirchlich engagierte Mutter, Elfriede J., war über den zweiten Schulungsweg Fachlehrerin. Unter vielen Entbehrungen ermöglichten sie uns, den drei Töchtern, Bildung und Reisen in andere Länder und damit ebenfalls Einblick in diverse Denkweisen. Auch das sind Teile unserer grundlegenden, humanistisch orientierten Prägungen und warum ich als unverbesserliche Optimistin trotz vieler ambivalenter Erfahrungen in meiner eigenen Kindheit und Jugend an das Gute im Menschen glaube. Mittlerweile wurden mir selber nicht nur ein Sohn, sondern auch zwei Enkelkinder geschenkt, ich werde die Friedensbotschaft meiner Eltern an die nächsten Generationen weitergeben. Und ich denke, dass jeder, gleich welcher Herkunft, Bildung und Alter etwas tun und bewirken kann, sei die Aktion und der Wirkungskreis scheinbar noch so klein. Wir setzen stets Zeichen mit unserem Denken und Handeln, das sich zu potenzieren vermag.“

Infos/ Web zur Aktion/ Initiatorin:
https://www.facebook.com/astrid.johann.9 (Peace Rag Aktion u.a. hier veröffentlicht)
Kurzzeitiger Parmalink für eine Story der Aktion auf Facebook.
https://www.facebook.com/stories/10214962348193178/UzpfSVNDOjE1MDYxNTg3NTk4ODAyNjM=/?view_single=1&source=shared_permalink

www.astridtobe1.wordpress.com (Veröffentlichung auf dem eigenen Blog soll noch erfolgen)

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