Arbeitsministerium fördert Programm zur Beratung von Langzeitarbeitslosen

Vermittlungshemmnisse feststellen und beseitigen: Dieses Ziel verfolgt die St. Wendeler Initiative für Arbeit und Familie bei ihrem Beratungsangebot für Langzeitarbeitslose. Das saarländische Arbeitsministerium sowie das Jobcenter des Landkreises St. Wendel unterstützen das Projekt finanziell.

Das Beratungsangebot richtet sich an erwerbsfähige Leistungsberechtigte über 25 Jahre, die durch die üblichen Angebote der Arbeitsmarktförderung nicht oder nicht mehr zu erreichen sind. Durch klassische Einzelfallhilfe oder soziale Gruppenarbeit sollen die Probleme, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Arbeitsmarktvermittlung haben, erkannt und verringert werden.



Wirtschafts- und Arbeitsministerin Anke Rehlinger sieht in der Integrationsstrategie der St. Wendeler Initiative große Chancen: „Ebenso individuell wie Langzeitarbeitslosigkeit entsteht, müssen auch unsere Lösungsansätze aussehen. Viele langzeitarbeitslose Menschen haben mit mehreren Vermittlungshemmnissen gleichzeitig zu kämpfen. Wir wollen ihnen neue Perspektiven auf eine sinnvolle und existenzsichernde Beschäftigung aufzeigen und sie auf ihrem Weg dorthin begleiten. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz zur Betreuung, Integration und Teilhabe hat die Initiative für Arbeit und Familie ein hervorragendes Förderinstrument geschaffen, um den Betroffenen den (Wieder-)Einstieg ins Arbeitsleben zu vereinfachen.“

Das Arbeitsministerium fördert das Modellprojekt mit rund 55.000 Euro aus Landesmitteln. An der Maßnahme nehmen aktuell 15 Personen teil.

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