Aktion Wunschzettelbaum von Lebenshilfe und Globus startet

St. Wendel. Weihnachten ist auch eine Zeit, in der man an Menschen denkt, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. So etwa an die vielen Menschen mit Behinderungen oder an sozial Schwächere, die von der Lebenshilfe St. Wendel betreut werden. Deren Lebensunterhalt wird zwar über Pflegesätze oder Sozialhilfe gesichert, für Geschenke fehlt aber meist das Geld.

Hier hat Globus St. Wendel zusammen mit der Lebenshilfe 2014 eine sehr schöne Aktion, die „Engelspost“ gestartet. Jetzt gibt es die Neuauflage, den „Wunschzettelbaum“: Am Eingang der Globus Cafeteria steht ein Weihnachtsbaum, an den behinderte Menschen ihre schön gestalteten Wunschzettel gehängt haben. Die Wünsche sind sehr bescheiden, sie reichen von Süßigkeiten,  Stofftieren bis hin zu Kleidungsstücken.

Einige Beispiele: Irmhild wünscht sich Modeschmuck und ein „lockeres“ Armband, die 51jährige Petra Lego-Bausteine und Edmund (50) aus der Tagesförderstätte hätte gerne zu Weihnachten eine Wollmütze. Christiane (49) würde sich über Murmeln freuen und Volker (72) aus der Tagesförderstätte hat „eine schmale Tasche mit Reißverschluss für seitlich an den Rollstuhl“ auf seinen Wunschzettel notiert. Michaela vom Selbstbestimmten Wohnen wünscht sich einen „Sandwich-Toaster“ und Margit (51), ganz bescheiden, Kaffee-Pads für Nescafé „Dolce Gusto“.

Die Wunschzettel kann man bis zum 22. Dezember abnehmen, die entsprechenden Geschenke kaufen und diese dann zusammen mit dem zugehörigen Wunschzettel an der Kasse der Globus Cafeteria oder beim Sekretariat der Lebenshilfe in St. Wendel, Parkstraße 37 bis 39, abgeben. Am Weihnachtsfest erhalten die Menschen mit Behinderung dann ihre ganz persönlichen Weihnachtsgeschenke.

Anderen ganz ungezwungen eine Freude schenken, das ist Weihnachten, so wie es sein soll.

Foto: Gog Concept

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