720.000,- Euro Bundesmittel für Sanierung der Köhlerhalle in Walhausen

Visualisierung der sanierten Köhlerhalle vom Architekturbüro König

Mit großer Spannung wurde im Nohfelder Rathaus auf die Sitzung des Haushaltsausschusses im Bundestag am 03. März gewartet. Und die Freude über die dort getroffenen Entscheidungen ist riesengroß. „Die Wahlkreisabgeordnete Nadine Schön hat mich heute im Anschluss an die Sitzung darüber informiert, dass der Bund die Gemeinde Nohfelden mit 720.000 Euro bei der Finanzierung der Baumaßnahmen zur Sanierung und Modernisierung der Köhlerhalle in Walhausen unterstützen will, das ist für uns ein riesiger Erfolg“, so Bürgermeister Andreas Veit in seiner ersten Reaktion.

Hintergrund: 1991 wurde in Walhausen die Köhlerhalle als Dorfgemeinschaftshaus errichtet. Das Gebäude ist wegen seiner zentralen Lage, der guten Anbindung und der günstigen Parkplatzsituation im Lauf der Jahre immer öfter für Veranstaltungen genutzt worden, die weit über den Ort hinaus reichen. Ortsvorsteher Oliver Thome: „Federführend für den Betrieb ist die „Arbeitsgemeinschaft Walhauser Vereine“, die viel dazu beiträgt, dass die Halle gut angenommen und genutzt wird. Das Gebäude hat eine besondere Bedeutung für die Dorfgemeinschaft und das kulturelle Leben in der gesamten Gemeinde.“

„Nach inzwischen 30 Jahren ist die Halle trotz kleinerer Reparaturen an einem Punkt angekommen, an dem eine grundlegende Sanierung der einzig richtige Ansatz ist, damit die Halle auch in Zukunft ihren Aufgaben gerecht werden kann. Bei dieser Gelegenheit sollen auch Verbesserungen umgesetzt werden, die die Erfahrung aus 30 Jahren Nutzung mit sich gebracht hat“, sagt der Bürgermeister. Die Abgeordnete Nadine Schön hatte die Gemeinde auf das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundes aufmerksam gemacht.
Aus eigener Kraft wäre eine grundlegende Sanierung aufgrund der mangelnden Finanzkraft der Gemeinde Nohfelden nicht umsetzbar gewesen. Mit der Aussicht auf eine mögliche Förderung des Bundes haben sich die Nohfelder ans Werk gemacht und ein regionales Architekturbüro mit der Planung beauftragt. Das Ergebnis wurde im Gemeinderat am 29. Oktober 2020 vorgestellt. Der Rat hatte einstimmig beschlossen, einen Projektantrag beim Bund einzureichen.

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Abgeordneten Nadine Schön, die sich persönlich dafür eingesetzt hat, dass das Projekt „Köhlerhalle Walhausen“ berücksichtigt wurde“ so Bürgermeister Andreas Veit. Nur ein Teil der deutschlandweit eingereichten Projektanträge wurde vom Haushaltsausschuss des Bundestages für eine Förderung ausgewählt.

Auch der Bundestagsabgeordnete Christian Petry dankt Nadine Schön: „(…) Ich freue mich, dass die Sanierung der Köhlerhalle Walhausen in Nohfelden im Rahmen des Bundesförderprogramms mit insgesamt 720.000 Euro berücksichtigt wurde. An dieser Stelle sei mir gestattet, Frau Nadine Schön MdB zu danken, die für das Projekt erfolgreich in der Union geworben hat, damit die Große Koalition die Köhlerhalle in Walhausen finanziell unterstützt!“



Die CDU-Bundestagsabgeordnete Nadine Schön: „Ich freue mich sehr über diese Förderung für die Köhlerhalle, für die ich mich im Vorfeld eingesetzt habe. Da das Förderprogramm sehr begehrt ist und viele Projekte leer ausgehen mussten, ist es umso erfreulicher, dass sich der Einsatz gelohnt hat. (…) Mit dem Programm wird in Projekte mit regionaler oder überregionaler Bedeutung investiert.  Damit stärken wir den ländlichen Raum und tragen zu gleichwertigen Lebensverhältnissen bei. Ganz nebenbei wird so auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Ein großartiger Tag für die Gemeinde Nohfelden und Walhausen! Und ein klares Zeichen: Wenn Bund, Land und Kommune an einem Strang ziehen, dann können wir gemeinsam die Zukunft bestreiten und das Leben auf dem Land nachhaltig attraktiv gestalten!“

Die Gesamtmaßnahmen haben ein Volumen von 800.000 Euro. Die Gemeinde muss davon einen Anteil von 10% übernehmen. Diese 80.000 Euro hat die Verwaltung in der mittelfristigen Finanzplanung bereits berücksichtigt. Es gibt auch einen Zeitplan: Mit einem endgültigen Zuschussbescheid wird bis Ende des Jahres gerechnet und bis spätestens 2023 muss alles abgewickelt sein, so verlangt es der Bund.

Die Maßnahmen im Einzelnen: Anbau von Funktionsflächen für Garderobe, Kühlzelle und Lager. Erneuerung der Sanitäranlagen, der Lüftungs- und Elektrotechnik. Erneuerung und Verbesserung von Wärmedämmung und technischem Brandschutz. Erneuerung der Küche. Anpassung des Gebäudezuganges und der Außenanlagen.

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